Routenvorschläge per Mausklick – jetzt auch für Radfahrer

Auch Radfahrer können sich Weg zu städtischen Einrichtungen anzeigen lassen

Auf den städtischen Internetseiten können sich Interessierte schnell und aktuell darüber informieren, wie sie am besten mit Bus oder Bahn ins Bezirksrathaus, zum Stadthaus Deutz oder zu anderen städtischen Dienststellen gelangen. Lediglich die Startadresse muss eingegeben werden, dann ermittelt die Fahrplansuche automatisch die beste Verbindung. Ab sofort bietet die Stadt diesen Service auch für das Fahrrad an. Auf den Adressseiten der Stadt Köln mit den Angaben zur jeweiligen städtischen Einrichtung kann nun sowohl die „Fahrplansuche Kölner Verkehrs-Betriebe“ als auch das Kästchen „Fahrradroute planen“ angeklickt werden. Nach Eingabe der Startadresse wird automatisch eine Radverkehrsverbindung zur jeweiligen Einrichtung der Stadt errechnet und angezeigt. Möglich wird dieser Service durch eine Kooperation der Stadtverwaltung mit dem Fahrrad-Routenplaner „Naviki“. Naviki ist ein von der Europäischen Union im Rahmen des EU-Förderprogramms „Intelligent Energy Europe“ (IEE) gefördertes Projekt, das bei der Fachhochschule Münster angesiedelt ist. Naviki möchte in besonderer Weise das lokal verfügbare Wissen in die Berechnung der Routen einfließen lassen. Vor diesem Hintergrund ist die Kooperation mit der Stadt Köln entstanden. Eine spezielle Naviki-Seite für Köln hebt die ausgeschilderten Velorouten in Nordrhein-Westfalen im Kölner Stadtgebiet besonders hervor.

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Auch die derzeit 13 von der Stadt Köln ausgearbeiteten Freizeitradtouren wurden eingepflegt und können auf der Internetseite von Naviki eingesehen werden. Weitere Ergänzungen sind geplant. Durch Einbeziehung der freien Weltkarte „OpenStreetMap“ (OSM) ist zudem gewährleistet, dass alle Interessierten zu einem verbesserten Routing beitragen können, indem sie bei OSM mitwirken. Die Routenergebnisse lassen sich bei Naviki – je nach Zweck der Fahrt – als Alltagsroute, Freizeitroute oder möglichst kurze Strecke berechnen und sind durch nur einen weiteren Klick automatisch auf der zugehörigen Smartphone-App von Naviki verfügbar. Mit der kostenlosen Naviki-App lassen sich zudem eigene Strecken aufzeichnen. Persönliche Informationen etwa zum Kalorienverbrauch, zur CO2-Einsparung oder zu den vermiedenen Kosten gegenüber einer Pkw-Fahrt runden das Angebot ab. Die Kooperation zwischen der Stadt Köln und Naviki ist ein Baustein des „Integrierten Klimaschutzkonzepts Köln“, das vom Umwelt- und Verbraucherschutzamt der Stadt Köln betreut wird. Noch bis Mitte 2014 läuft die Testphase. Die städtische Internetseite mit den Adressen der Ämter und Dienststellen lautet www.stadt-koeln.de/buergerservice/adressen/. Die lokale Naviki-Seite für Köln ist zu finden unter www.naviki.org/koeln.

 

Quelle: Stadt Köln, Archivbild

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