Rückblick auf MÜLHEIM 2020 mit Oberbürgermeister Roters

Rückblick auf MÜLHEIM 2020 mit Oberbürgermeister Roters

Erfolg des Strukturförderprogramms ist in den Stadtteilen spürbar

 

Die Stadt Köln konnte mit dem Strukturförderprogramm MÜLHEIM 2020 eine Initialzündung für eine neue Zukunftsperspektive für die Stadtteile Buchforst, Buchheim und Mülheim entfachen. Rund 40 Projekte in den Bereichen Bildung, Lokale Ökonomie und Städtebau wurden umgesetzt. Ein Jahr nach Ende des Strukturförderprogramms ist der Erfolg in den Stadtteilen sichtbar und spürbar: eine Reihe von Projekten setzen ihre erfolgreiche Arbeit über die Förderperiode hinaus fort. Animiert, inspiriert und ermutigt durch MÜLHEIM 2020 engagieren sich mehr Menschen für ihren Stadtteil: in Vereinen, Interessengemeinschaften, bei Nachbarschaftsaktionen oder bei Veranstaltungen. Das Verantwortungsgefühl für das eigene Umfeld ist gestiegen. Bei einem Pressetermin, verbunden mit einer Rundfahrt zu den Schauplätzen von MÜLHEIM 2020, blickten Oberbürgermeister Jürgen Roters, Mülheims Bezirksbürgermeister Norbert Fuchs und Maria Kröger, Leiterin des Amtes für Stadtentwicklung und Statistik, auf die Erfolge des Strukturförderprogramms zurück.

 

„MÜLHEIM 2020 hat in den letzten Jahren viel erreicht. Die Ausstrahlung des Programms mit seinen weitreichenden Aktivitäten hat eine Aufbruchstimmung erzeugt, die dem Leitspruch des Programms ,Wege öffnen – Übergänge schaffen – zusammen wachsen‘ gerecht wird.“, betonte Oberbürgermeister Jürgen Roters. „Es wird jedoch erst in ein paar Jahren möglich sein, die positiven Effekte von MÜLHEIM 2020 in ihrer gesamten Breite zu erkennen. Denn zuerst müssen die Investitionen in Bildung, Lokale Ökonomie und Städtebau im vollen Umfang zum Tragen kommen.“, so Roters. Die Stadt Köln hat sich entschieden, die erfolgreiche Entwicklung in Buchforst, Buchheim und Mülheim zu verstetigen. So hat der Rat der Stadt Köln am 9. September 2014 ein Maßnahmenpaket mit 18 Maßnahmen verabschiedet, mit dem die bewährten Projektansätze von MÜLHEIM 2020 mit kommunalen Mitteln sowie durch Drittmittel weiter fortgeführt und zusätzliche Projekte auf die Schiene gesetzt werden konnten (Gesamtvolumen: knapp drei Mio. Euro, städtischer Anteil: 1,8 Mio. Euro).

„In der Laufzeit von MÜLHEIM 2020 wurde vieles ausgebaut und geschaffen und auch nach Beendigung der Förderperiode entfalten viele der Maßnahmen eine nachhaltige Wirkung. Das war Ziel – und dieses Ziel wurde erreicht.“, bilanzierte Bezirksbürgermeister Norbert Fuchs.

 

„Ein neuer Weg und effizienter Weg in der Stadtentwicklung ist der bei MÜLHEIM 2020 gewählte Integrierte Handlungsansatz. Die Erfolge zeigen, dass Stadtentwicklung, Soziales, Bildung und Wirtschaft eng miteinander verzahnt sind. Es reicht nicht aus, die Bewohnerinnen und Bewohner zu qualifizieren und in Arbeit zu vermitteln. Für die positive Entwicklung eines Quartiers ist ebenso wichtig, dass die Bewohnerinnen und Bewohner in die Planungen einbezogen werden und sich in ihrem Lebensumfeld wohl fühlen. Hierzu leistet der Städtebau einen wesentlichen Beitrag.“, betonte Maria Kröger, Leiterin des Amtes für Stadtentwicklung und Statistik.

 

Im Rahmen des Strukturförderprogramms Mülheim 2020 konnten zahlreiche Projekte wie zum Beispiel die Frankfurter Straße, Berliner Straße, Waldecker Straße, Buchheimer Straße und der Bahnhof Mülheim mit einem Finanzvolumen über acht Millionen Euro umgesetzt werden. „In einem konstruktiven Planungsprozess wurde in Abstimmung mit den Anwohnern, Geschäftsleuten und der Politik eine nachhaltige Verbesserung des öffentlichen Raums erreicht. Die positiven Auswirkungen für die Stadtteile sind nun in der Örtlichkeit festzustellen. Auf Basis dieser Maßnahmen ist die weitere Entwicklung der Bereiche anzustreben.“, bilanzierte Kai Lachmann, Abteilungsleiter Bau und Unterhaltung beim Amt für Straßen- und Verkehrstechnik.

 

„Ohne die konzentrierende Wirkung des Projektes Mülheim 2020 hätten wir den Rheinboulevard Mülheim und den Grünzug Charlier nicht umsetzen können, da keine der heute öffentlich zugänglichen Flächen im Besitz der Stadt Köln waren.“, machte Dr. Joachim Bauer, stellvertretender Leiter des Grünflächenamtes, bei der Rundfahrt zu den Schauplätzen von Mülheim 2020 deutlich. „Heute bieten beide Grünflächen Raum für die Erholungssuchenden in Mülheim und schaffen neue Verbindungen am und zum Rhein. Der Rheinboulevard Mülheim ist gleichzeitig Rückgrat für die Umstrukturierung von Mülheim Süd.“ Kai Sterzenbach, Geschäftsführer der Lernenden Region – Netzwerk Köln e.V. und Leiter des Mülheimer Bildungsbüros, informierte anhand der Beispiele Bildungsberatungszentrum Mülheim, TalentCAMPUS, zdi-Zentrum Köln und Zentrum für Grundbildung und Prävention über die Nachhaltigkeitsstrategie im Bildungsbereich.

 

Sein Zwischenfazit: „Die im Rahmen von MÜLHEIM 2020 etablierten Kooperations- und Netzwerkstrukturen wirken auch über die Projektlaufzeit und das Programmgebiet hinaus und ermöglichen den gemeinsamen Zugang zu Fördermitteln für Bildungsprojekte.“ Das „Büro Wirtschaft für Mülheim“ fungierte im Rahmen von MÜLHEIM 2020 als wichtige Anlaufstelle für ansässige Unternehmen bei ihrem Streben nach wirtschaftlichem Erfolg. „Die Stadt Köln hat auch nach MÜLHEIM 2020 ein umfassendes und wirkungsvolles Paket geschnürt, um den Erfolg zahlreicher Projekte nachhaltig zu sichern. Dazu gehören unter anderem die Attraktivierung der Geschäftsstraßen und die Netzwerkveranstaltungen für die Geschäftsleute. Wir freuen wir uns, dass wir vieles, was wir im Rahmen von MÜLHEIM 2020 anschieben konnten, weiter aktiv begleiten dürfen. Das Büro steht weiterhin den Unternehmen und Gründungswilligen in Mülheim, Buchheim und Buchforst als Ansprechpartner zur Verfügung.“, sagte Dr. Michael Rosenbaum, Leiter des Büro Wirtschaft für Mülheim.

 

Text- und Bildquelle/Bildrechte: Stadt Köln

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