Er ist wieder da! Heiko „Schotty“ Schotte – Deutschlands beliebtester „Tatorteiniger“ ist erneut im Putzeinsatz: Vom 12. September bis zum 1. Oktober dreht Arne Feldhusen in Hamburg und Umgebung drei neue Folgen von „Der Tatortreiniger„. Diesmal steht mit Bjarne Mädel unter anderem Sandra Hüller („Toni Erdmann“) als Hochschwangere vor der Kamera. Die Bücher stammen selbstverständlich wieder aus der Feder von Mizzi Meyer. Neben Bjarne Mädel und Sandra Hüller spielen Sebastian Blomberg, Stephan Schad, Jan-Peter Heyne, Bastian Reiber, Carol Schuler, Rafael Stachowiak und Katrin Wichmann mit. Das NDR Fernsehen zeigt die neuen Folgen voraussichtlich noch in diesem Winter.

 

Flecken verschwinden – Fragen des Lebens bleiben

Mord, Sadisten, dreckige Partys – wo es für andere übel endet, beginnt für Schotty die Arbeit. Doch während die Flecken kommen und gehen, bleiben die großen Fragen des Lebens: Darf man als Tatortreiniger Angst vor einem Blasensprung haben? Was tun, wenn man einem unfähigen Clown den Selbstbewusstseins-Todesstoß versetzt? Wie sehen Selbstoptimierungs-Strategien für einen Tatortreiniger aus?

 

Blasensprung versetzt „Schotty“ in Panik

In der Episode „Özgür“ trifft Schotty in einer abgelegenen Pension auf die hochschwangere Silke. Dabei gerät Schotty in Panik, und das nicht nur aufgrund des Blasensprungs: Die norddeutsche Silke will ihren Sohn Özgür nennen. Es folgt eine von Wehen durchzogene Diskussion um das Für und Wider von Vornamen und die kleinen und großen Hürden im Leben eines heranwachsenden Kindes. Parallel zu Özgürs Weg durch den Geburtskanal erleben auch Silke und Schotty eine abenteuerliche Reise durch ihre eigenen Vorurteile und gewinnen so ein Stück Selbsterkenntnis.

 

Ein Clown in der Sinnkrise

„Schluss mit lustig“: Schotty wird im Kleinkunstverein gezwungenermaßen zum Versuchspublikum eines untalentierten Clowns (Bastian Reiber) und hält mit seiner Kritik nicht hinter den Berg. Es folgt eine Sinnkrise des Clowns, mit der Schotty erstmal fertig werden muss. Ist der Job Selbstverwirklichung oder eben doch bloßer Broterwerb?

 

Begegnung mit einem Psycho-Chef

„Sind Sie sicher?“ heißt die Folge, bei der Schotty in einer Consultingfirma dem Geschäftsführer Grimmehein (Sebastian Blomberg) begegnet, der ein Sadist sondergleichen ist. Schotty, der Freibier für die Mitarbeitermotivation per se hält, können dessen Psychotricks nichts anhaben. Oder doch? Hat Schottys Chef etwa eine Evaluation in Auftrag gegeben? Ist Schotty mit seiner patzigen Art gerade dabei, seinen Job aufs Spiel zu setzen? Schotty muss sein ganzes Können unter Beweis stellen. Was bedeutet Würde eigentlich im Zeitalter ständig neuer Optimierungsstrategien?

 

 

 

 

Quelle: NDR, Bildquelle:DasErste/NDR