Schul- und Bildungsjahr 2014/15 startet

9.351 Kölner i-Dötzchen gehen in dieser Woche an den Start

Das neue Schuljahr beginnt für die Kölner Schülerinnen und Schüler am 20. August 2014. Einen Tag länger fiebern die 9.351 Erstklässler ihrem ersten Schultag am 21. August entgegen, das ist ein Plus von mehr als 500 i-Dötzchen verglichen zum Vorjahr (8.797). Die Kapazitäten im Offenen Ganztag wurden weiter ausgebaut, inzwischen stehen 26.500 Plätze zur Betreuung über die Unterrichtszeit hinaus zur Verfügung und damit können dreiviertel aller Kölner Grundschulkinder am Ganztagsangebot teilnehmen. Der freiwillige kommunale Anteil der Stadt Köln an der Finanzierung der Plätze beträgt für das Schuljahr 2014/15 rund 17 Millionen Euro. Allen Prognosen zu Folge darf sich Köln weiter über wachsende Geburtenzahlen und mehr Kinder freuen. Dr. Agnes Klein, Kölns Beigeordnete für Bildung, Jugend und Sport: „So wichtig und schön die Beliebtheit Kölns bei Familien ist, sie stellt uns seit Jahren vor große Herausforderungen. Nach dem Schwerpunkt U3-Ausbau legen wir jetzt wieder das Augenmerk darauf, bei den Drei- bis Sechsjährigen das Angebot anzupassen. Und auch im Schulbereich müssen wir weiter nachlegen: Denn alle Kinder, die jetzt die Kitas füllen, werden früher oder später unsere Schulen besuchen. Ob Grundschulen oder weiterführende Einrichtungen, wir müssen mehr Plätze schaffen, auch im Ganztag für die Großen. Derzeit ist unser wichtigstes Ziel, zwei Standorte für weiterführende Schulen im Stadtbezirk Lindenthal zu finden.“

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Köln hat mit Beginn des neuen Schuljahres zwei neue und damit insgesamt elf städtische Gesamtschulen. Die Gemeinschaftsschulen in der Ferdinandstraße und der Wuppertaler Straße wurden zur Gesamtschule Mülheim zusammengelegt und umgewandelt. Sie ist an beiden Standorten in den Stufen 6 bis 8 jeweils dreizügig, in Stufe 5 in der Ferdinandstraße vierzügig. Insgesamt werden ab dieser Woche 580 Schülerinnen und Schüler die Gesamtschule Mülheim besuchen. Die Integrierte Gesamtschule Innenstadt (IGIS) geht in der Frankstraße, im Gebäude der auslaufenden Konrad-Adenauer Realschule, an den Start. In einem zweiten Schritt wird die ehemalige Theo-Burauen-Realschule als zweites Haus in Anspruch genommen. 630 Kitas zählt die Stadt zu Beginn des Kindergartenjahres: 229 städtische, 164 kirchliche Kitas, 30 Einrichtungen von KölnKitas sowie 207 Kitas freier Träger. Enthalten sind hierin bereits 6 neue Kitas, die im August 2014 in Betrieb gegangen sind, 16 Weitere sollen bis zum Ende des Kindergartenjahres an den Start gehen. Derzeit gibt es für unter Dreijährige 11.190 öffentlich geförderte Betreuungsplätze (davon 10 Prozent bei Tagesmüttern oder -vätern). Damit ergibt sich zu Beginn des Kindergartenjahres 2014/15 eine Betreuungsquote von 38 Prozent, bezogen auf die Ein- bis Zweijährigen mit Rechtsanspruch von 57 Prozent.

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Nach dem weiteren Ausbau über die kommenden 12 Monate werden 12.229 Plätze zur Verfügung stehen und eine Quote von 41 Prozent, bezogen auf die Ein- bis Zweijährigen 62 Prozent, erreicht. Im gleichen Zeitraum werden zusätzliche 2.601 Plätze für Kinder von 3 bis 6 Jahren entstehen. Damit stehen dann 30.002 öffentlich geförderte Plätze für 3 bis 6-jährige Kinder zur Verfügung und es wird eine Versorgungsquote von 98 Prozent erreicht. Dank der Umsetzung des zweiten KiBiz-Änderungsgesetzes und 9,4 Millionen Euro Landesförderung kann die Stadt Köln den Wunsch nach Qualitätsverbesserung stärker umsetzen: Die pädagogische Arbeit wird gestärkt, Erzieherteams entlastet, die Förderung der Kinder in bildungsbenachteiligten Sozialräumen verbessert und die Sprachförderung optimiert. Auch die Qualifizierung der städtischen Erzieherinnen und Erzieher, Fortbildungen zu verschiedenen Themen und Fachtage runden das Angebot ab.

 

Quelle: Stadt Köln, Archivbild

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