Single wider Willen: Die Deutschen sind nicht fürs Alleinsein geschaffen

Die Zahl der Singles in Deutschland ist hoch. Dabei wünscht sich fast jeder eine Partnerschaft. Drohende “Versingelung” wird von vielen als gesamtgesellschaftliches Problem betrachtet. Nahezu jeder fünfte Erwachsene in Deutschland ist Single. Rund 60 Prozent der Deutschen sind überzeugt: Dieser Trend wird weiter zunehmen und wir steuern geradewegs auf eine Gesellschaft von Alleinlebenden zu. Überraschend ist: Obwohl die Zahl der Singles hoch ist, entscheidet sich kaum jemand aus Überzeugung für ein Leben ohne feste Partnerschaft. Im Gegenteil: Die große Mehrheit der Alleinstehenden (83 Prozent) sehnt sich nach einer Beziehung. Das belegt eine repräsentative Studie von PARSHIP (www.parship.de), einer der führenden Online-Partneragenturen in Deutschland, unter mehr als 1.000 Personen.

 

Deutsche glauben an die positive Kraft der Liebe

Insgesamt stehen die Deutschen dem Konzept einer festen Partnerschaft sehr positiv gegenüber. Alleinstehende wie Paare sind überzeugt, dass sich eine Liebesbeziehung günstig auf das persönliche Wohlbefinden auswirkt. So sind zwei Drittel der Befragten sicher, dass Menschen in einer Beziehung gesünder leben. Weitere drei Viertel glauben zudem, dass Liierte insgesamt glücklicher sind als Singles. Genau das bestätigt die PARSHIP-Studie: Demnach fühlen sich 90 Prozent der Befragten, die in einer Beziehung leben, glücklich oder sehr glücklich. Bei den Alleinstehenden ist dieser Anteil mit 69 Prozent dagegen deutlich geringer.

 

Deutsche fürchten die gesellschaftlichen Auswirkungen der Versingelung

Die PARSHIP-Studie zeigt weiter: Die zunehmende “Versingelung” der Gesellschaft bereitet den Deutschen Sorgen. Denn die Befragten betrachten Partnerschaften nicht nur als wichtig für das Wohl des Einzelnen, sondern auch als zentral für die Stabilität und die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft insgesamt.

So werden Altersarmut, Wohnraummangel und die Überalterung der Gesellschaft – neben Arbeitslosigkeit – von den Befragten als die aktuell größten Herausforderungen für Deutschland genannt. Dabei handelt es sich um drei Problemlagen, die durch eine steigende Zahl an Singles noch verschärft werden können. Denn zahlreiche Untersuchungen belegen, dass Alleinstehende einem viel höheren Armutsrisiko ausgesetzt sind. Und auch dem demografischen Wandel kann nur entgegengewirkt werden, wenn es mehr glückliche Partnerschaften gibt – denn Kinder werden am häufigsten in intakte Familien hinein geboren.

 

Über die Studie

Für die vorliegende Studie hat PARSHIP gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut INNOFACT AG 1.089 Personen zwischen 18 und 65 Jahren befragt. Die Stichprobe entspricht nach Alter, Geschlecht und Region der repräsentativen Verteilung in der deutschen Bevölkerung. Die unabhängige Online-Erhebung fand im Dezember 2013 statt.

 

Quelle: PARSHIP GmbH, Archivbild

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