Smart City Köln: NetCologne schaltet LoRaWAN-Funknetz und ThingsNet frei

Smart City Köln: NetCologne schaltet LoRaWAN-Funknetz und ThingsNet frei

  • LoRaWAN (Long Range Wide Area Network) ermöglicht sichere Datenübertragung von Sensoren in der ganzen Stadt
  • ThingsNet schafft die IT-Infrastruktur für das „Internet der Dinge“ (IoT) und das Sammeln und Auswerten von Sensordaten
  • Timo von Lepel, Geschäftsführer NetCologne sagt: „Wir bauen weiter an den digitalen Lebensadern der Stadt. So wird Köln zur Smart City und damit effizient, zukunftsfähig und nachhaltig.“

Im Smart City Index des Technologieverbands Bitkom belegt Köln bereits den 2. Platz in Deutschland. Um die Spitzenposition weiter auszubauen, startet NetCologne mit dem Funknetz LoRaWAN und der IoT-Plattform ThingsNet jetzt die nächste Stufe. Neben dem ultraschnellen Glasfasernetz von NetCologne ist die Stadt damit für weitere Smart City-Anwendungen vorbereitet.  Gegenstände und Maschinen können dann über Sensoren miteinander kommunizieren, Daten ausgewertet und für smarte Dienste und neue Geschäftsfelder genutzt werden.

„Mit smartem Internet wollen wir die Lebensqualität der Menschen verbessern sowie Leben, Wohnen und Arbeiten in der Stadt und der Region sicherer und nachhaltiger gestalten“, sagt Timo von Lepel, Geschäftsführer NetCologne.

Neues Fundament für Smart City-Anwendungen
Als Pionier im Bereich Glasfaser baut NetCologne seit mehr als 25 Jahren die digitale Infrastruktur für Köln und dessen Umland. Mit der pünktlich zur „polisMobility“-Messe am 18. Mai freigeschalteten Funktechnologie LoRaWAN gehen gleichzeitig rund 40 Datenempfangsstationen, sogenannte Gateways, auf Empfang. Weitergeleitet werden die Daten von dort aus an die von NetCologne aufgebaute Plattform ThingsNet. Diese wertet die Informationen aus und stellt sie anwenderspezifisch zur Verfügung. Gespeichert werden die Daten in den NetCologne-eigenen Rechenzentren in Köln, womit ein hochsicherer Datenkreislauf entsteht, der die intelligente Vernetzung von Smart City-Gegenständen, Maschinen und Menschen regelt. Das entstehende Daten-Ökosystem schafft so ein neues Fundament für die Smart City Köln.

Mehr Sicherheit, weniger Energieverbrauch
Mit den batteriebetriebenen Sensoren lassen sich Daten sammeln, die Auskunft über den Zustand von Geräten oder Gegenständen und deren Auslastung geben und durch die sich Prozesse automatisieren lassen. Praktische Anwendungen sind zum Beispiel ein intelligentes Verkehrsmanagement, ein smartes Parkleitsystem, das automatische Fernauslesen von Strom- und Wasserzählern, die Überwachung von Fahrstühlen, Fenstern und Außentüren in Wohn- oder Bürogebäuden, die bedarfsgerechte Steuerung von Straßenlaternen oder die Kontrolle der Luftqualität.

Mit städtischen Partnerunternehmen setzt NetCologne bereits verschiedene Pilotprojekte um. Mit den Abfallwirtschaftsbetrieben Köln (AWB) werden ausgewählte Müllcontainer digital überwacht, um diese nur noch bei Bedarf anzufahren und zu leeren. Mit der RheinEnergie werden Kabelverteilerschränke online kontrolliert, um Störungen frühzeitig zu erkennen und schnell zu beheben. Für die KVB steuern LoRaWAN-Sensoren die Heizungen für Straßenbahnweichen, die früher über den gesamten Winter und unabhängig von den tatsächlichen Temperaturen die Funktionsweise sicherten.

Smarte Lösungen schaffen neue Märkte
Besonders die Städte und ihr Umland stehen vor immer größeren Herausforderungen in den Bereichen Verkehr, Logistik, Verwaltung, Energiehaushalt und Nachhaltigkeit. Schon jetzt leben mehr als 77 Prozent der Bürgerinnen und Bürger in deutschen Ballungszentren. Deren Erwartungen und auch die von Unternehmen nehmen hinsichtlich der Angebote digitaler Services und IT-Dienste, die von den Kommunen angeboten werden, stetig zu. Mit LoRaWAN und ThingsNet werden neue Geschäftsfelder und innovative Leistungen für Bürger und Unternehmen möglich. Die Smart City-Studie des Internet Verbands eco und der Unternehmensberatung Arthur D. Little ermittelte, dass das Umsatzvolumen des deutschen Smart-City-Marktes von 38,5 Milliarden Euro im Jahr 2021 auf 84,7 Milliarden Euro im Jahr 2026 steigen wird.

„Als regionales Unternehmen schlägt unser Herz ganz besonders für Köln und die Region. Darum freue ich mich sehr, dass wir einen neuen Meilenstein erreicht haben, um für die Menschen und die Unternehmen das Leben und Arbeiten smarter zu machen“, so Timo von Lepel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text – und Bildquelle: NetCologne

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Sie erklären sich mit der Speicherung und Veröffentlichung der eingegebenen Daten bis zur vollständigen Löschung des Kommentars einverstanden. Der verfasste Kommentar erscheint nicht sofort, sondern erst nach Prüfung und Freigabe durch einen Administrator. Die Einwilligung kann jederzeit z. B. formlos per E-Mail widerrufen werden. Kontakt & Details siehe Datenschutzerklärung

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu.

Datenschutzerklärung