Sonnenschutz-Mythen – Was hilft wirklich gegen Hautschäden?

Die Sonne scheint jetzt wieder öfter und so locken die Freibäder, Strände und Seen natürlich viele Sonnenhungrige an. Doch so mancher vergisst, sich vorher ordentlich einzucremen. Und das rächt sich: Denn statt knackig braun sieht man eher krebsrot aus. Abgesehen davon, dass das natürlich dann ordentlich schmerzt und juckt, ist so ein ungeschütztes Sonnenbad auch richtig gefährlich. Und auch wenn man keinen Sonnenbrand davonträgt, kann die UV-Strahlung Schäden in der Haut verursachen. Die Sonne hat es wirklich in sich und das auch, wenn wir uns im Schatten aufhalten oder der Himmel bewölkt ist, sagt der Dermatologe Professor Thomas Dirschka: “Und deswegen müssen wir uns schützen, um zum einen keine Falten zu bekommen. Das ist nämlich ein wichtiger sekundärer Effekt der ultravioletten Strahlung. Und zum zweiten, das ist für uns Dermatologen sehr wichtig, damit wir das Risiko für Hautkrebs reduzieren. Mittlerweile erkranken in Deutschland jedes Jahr 200.000 Menschen an Hellem Hautkrebs.”

sonnenbrand

Viele überschätzen schlichtweg auch einfach die Eigenschutzzeit der Haut. Und die hängt von vielen Faktoren – insbesondere dem eigenen Hauttyp, ab. “Wir Dermatologen unterscheiden vier Hauttypen. Hauttyp 1 wäre der ganz hellhäutige keltische Typ – Kelly Familie, Boris Becker. Und das andere Extrem, das wäre Hauttyp 4, Julio Iglesias, Jennifer Lopez – die können natürlich länger in der Sonne bleiben.”, so Prof. Thomas Dirschka. Menschen mit dem Hauttyp 1 droht allerdings schon nach drei bis fünf Minuten ein Sonnenbrand. Deshalb besser immer eincremen, bevor es aus dem Haus geht. “Im Idealfall sollte es ein medizinischer Sonnenschutz sein. Er sollte gegen ultraviolette Strahlung B, UV-B, und UV-A wirksam sein. Das ist entsprechend auf den Packungen deklariert. Und natürlich ist wichtig, dass es rechtzeitig aufgetragen wird – 20 Minuten bevor man in die Sonne geht. Dass eine ausreichende Menge aufgetragen wird und vor allem, dass man Hilfspersonen einsetzt, die die Stellen mitbehandeln, die gerne vergessen werden oder die man nicht erreicht. Bei Männern wird oft die Glatze vergessen. Da denken die gar nicht dran, obwohl dort ein Areal besteht, dass das höchste Hautkrebsrisiko beim Mann aufweist.”, rät der Experte. Egal, ob die Sonne scheint, es wolkig ist, Sie an den Strand gehen oder einfach nur ins Büro: Die Haut braucht immer Schutz – also, eincremen nicht vergessen! Mehr Infos rund ums Thema “Sonnenschutz” finden Sie auch im Netz unter action-gegen-hellen-hautkrebs.de.

 

Quelle: Galderma Laboratorium GmbH, Archivbild

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