Stadt setzt Zeichen für Vielfalt und gegen Diskriminierung

Stadt setzt Zeichen für Vielfalt und gegen Diskriminierung

Regenbogenflaggen wehen zum Christopher Street Day auf zwei Rheinbrücken

Anlässlich des 29. Kölner Christopher Street Day (CSD) beflaggen die Stadt Köln und der Kölner Lesben- und Schwulentag (KLuST e.V.), Veranstalter des zweiwöchigen Cologne Pride-Programms, auch in diesem Jahr wieder die Deutzer- und die Zoobrücke. Der CSD steht in diesem Jahr unter dem Motto „Für Menschenrechte –Viele. Gemeinsam. Stark!“ Insgesamt stellt der KLuST e.V. dafür knapp 250 Regenbogen-Flaggen zur Verfügung. Bis einschließlich 11. Oktober 2020 säumen 186 Flaggen die Zoobrücke, 60 weitere hängen auf der Deutzer Brücke. Seit 2019 übernimmt die Stadt Köln die Kosten für die Hängung der Beflaggung.

Anders als in den Vorjahren tragen die Fahnen in diesem Jahr teilweise Namen von Organisationen und Privatpersonen. Diese haben die Fahnen erworben und dem KLuST e.V. zur Verfügung gestellt. Mit der Beflaggung setzt die Stadt Köln zusammen mit dem KLuST e.V. ein Zeichen für Vielfalt und gegen die Diskriminierung von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI). Bei ihrem Amtsantritt im Jahr 2015 hatte Oberbürgermeisterin Henriette Reker die Themen der LSBTI-Communities zur „Chefinnensache“ erklärt und unterstützt auch den jährlichen Cologne Pride durch aktive Teilnahme nach Kräften. So wird sie, wie bislang auch, am Freitag des CSD-Wochenendes eine große Regenbogenflagge am Fahnenmast vor dem Historischen Rathaus hissen. In diesem Jahr wird die Oberbürgermeisterin die Fahne bei Dienstantritt am Morgen des Freitag, 9. Oktober 2020, hissen.

Am selben Tag findet um 14 Uhr der CSD-Empfang der Oberbürgermeisterin im Historischen Rathaus statt. Dazu werden Vertreterinnen und Vertreter der Kölner LSBTI-Communities sowie Aktivistinnen und Aktivisten aus Kölns polnischer Partnerstadt Kattowitz eingeladen. Coronabedingt findet die Veranstaltung dieses Jahr nur im kleinen Rahmen und auf Einladung statt, eine freie Teilnahme ist leider nicht möglich. Ebenso kann es in diesem Jahr trotz Verschiebung des Cologne Prides von Juli auf Oktober keine große CSD-Parade geben. Stattdessen plant der KLuST e.V. für Sonntag, 11. Oktober 2020, eine Fahrrad-Sternfahrt von vier verschiedenen Startpunkten aus zur Deutzer Werft. Dort ist eine Abschlusskundgebung geplant. Mitarbeitende der Stadt Köln beteiligen sich mit einer eigenen Gruppe an der Fahrrad-Sternfahrt, um auf diese Weise ein Zeichen für eine diskriminierungsfreie Stadtverwaltung und Stadtgesellschaft zu setzen, die Vielfalt schätzen und fördern. Oberbürgermeisterin Henriette Reker wird ebenfalls Teil der städtischen Gruppe sein. Initiiert wurde diese Teilnahme durch „Buntwerk“, das Netzwerk der LSBTI-Mitarbeitenden in der Kölner Stadtverwaltung.

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Stadt Köln, Bildrechte: KNJ/Martina Uckermann

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