Stiftung help and hope vergibt Förderpreise in Höhe von 30.000 Euro

Leuchtturmprojekte aus Köln, Duisburg und Olpe ausgezeichnet

 

Zum insgesamt zweiten Mal vergab die im westfälischen Bönen ansässige Stiftung help and hope Förderpreise in Höhe von 30.000 Euro. Vor knapp 280 geladenen Gästen wurden soziale Projekte ausgezeichnet, die sich in den Bereichen Betreuung, Bildung und Beschäftigung für benachteiligte Kinder in Nordrhein-Westfalen engagieren. Die Sieger in den drei Kategorien erhielten neben viel Anerkennung für das Geleistete auch eine stattliche finanzielle Unterstützung in Höhe von je 10.000 Euro. „Die Vereine sind – wie wir – auf Spenden angewiesen. Damit diese gute Arbeit weitergeführt werden kann, stellen wir bewusst einen so hohen Betrag zur Verfügung.“, erklärt Sandra Heller, Vorstandsvorsitzende von help and hope. Unter über 60 Bewerbungen wählte die insgesamt 6-köpfige Jury drei Gewinner aus. „Die Qualität war überzeugend“, zeigt sich Friedhelm Sohn vom Jugendhilfeausschuss Dortmund und Mitglied der Jury, zufrieden. In der Kategorie Betreuung wählte die Jury das Kinder- und Jugendhospiz Balthasar in Olpe. Die Einrichtung, die in diesem Jahr ihr 15-jähriges Bestehen feiert, pflegt und versorgt unheilbar kranke Kinder und Jugendliche – und das bereits direkt nach der Diagnose. Weiterer Preisträger ist das Duisburger Projekt „Tausche Bildung für Wohnen e.V.“. Der Sieger in der Kategorie Bildung bietet ehrenamtlichen Paten, die benachteiligten Kindern regelmäßig im Alltag helfen, kostenlosen Wohnraum. Damit präsentiert der Verein Lösungen für mehrere gesellschaftliche Probleme: Es wird Leerstand in sozialen Brennpunktgebieten bekämpft, soziale Ungleichheit ausgeglichen und ehrenamtliches Engagement gefördert.

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Chancen für benachteiligte Kinder und Jugendliche bietet auch das dritte Siegerprojekt: Das Handwerkerinnenhaus Köln bekam den Förderpreis in der Kategorie Beschäftigung überreicht. Der Verein führt bereits seit vielen Jahren junge Mädchen – insbesondere aus sozialer Benachteiligung – an handwerkliche Berufe heran. Täglich wird hier gehämmert, gesägt, geschliffen und poliert. „Die Projekte leisten tolle Arbeit“, freut sich Sandra Heller und fügt hinzu: „Die Auswahl der Sieger zeigt, wie vielschichtig soziale Arbeit sein kann.“ Die Preisverleihung fand im Rahmen des alljährlichen Partnertreffens der Stiftung help and hope statt. „Die positive Resonanz ermutigt uns weiterzumachen. Es gibt viele gute soziale Projekte, die einen unglaublichen Dienst für unsere Gesellschaft leisten. Viele davon sind der breiten Masse nicht bekannt. Mit unseren Förderpreisen möchten wir daher auch in Zukunft auf Projekte mit Vorbildcharakter aufmerksam machen.“ Die Ausschreibung der help and hope Förderpreise 2014 beginnt am 01. April 2014.

 

Text- und Bildquelle/Bildrechte: Stiftung help and hope

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