Streitthema Hund: “Der will doch nur spielen”

So schafft man Verständnis zwischen Hundebesitzern und hundelosen Mitmenschen

Er freut sich jeden Tag aufs Neue, Sie zu sehen, er ist treu ohne Wenn und Aber und bringt Sie täglich in Schwung. Der Hund! Für den Hundebesitzer ein lebenslanger, wunderbarer Freund, für den hundelosen Mitmenschen ein Kläffer, der an einem hochspringt, und vor dem man es mit der Angst bekommt, wenn er hinter einem herjagt beim friedlichen Joggen. Damit die Fronten nicht verhärten und die Begegnungen entspannter werden, sollte man mehr von seinem Gegenüber wissen, rät das Apothekenmagazin Senioren Ratgeber und Chefredakteurin Claudia Röttger erklärt, was zu tun ist damit es nicht zum Streit kommt: „Als Hundebesitzer sollten Sie sich in Menschen hineinversetzen, die nicht täglich mit Hunden umgehen und vielleicht sogar Angst vor den Vierbeinern haben. Und Sie sollten die üblichen Sprüche vermeiden, wie “der tut nix” oder “der will doch nur spielen”. Solche Floskeln bewirken oft das Gegenteil, machen aggressiv oder noch ängstlicher, tragen aber nicht zur Konfliktlösung bei.“ Ist es sinnvoll, auch ältere Hunde noch bei einer Hundeschule anzumelden?

_______________________________________________________________________________

„Für ein Verhaltenstraining ist es grundsätzlich nie zu spät, denn Hunde wollen ihr ganzes Leben lang lernen, und es kommt auf alle Fälle der Beziehung zwischen Mensch und Tier zugute und erleichtert so das tägliche Miteinander. Allerdings sollten hundelose Menschen, schon im eigenen Interesse, mehr über die Vierbeiner wissen, um einen entspannten Umgang mit Hunden zu pflegen.“ Radfahrer und Jogger werden in der Regel von unerzogenen Hunden belästigt. Wie sollte man sich bei einer bedrohlichen Begegnung verhalten? „So schwer es fallen mag: Bleiben Sie ruhig stehen, schauen Sie den Hund nicht an, beachten Sie ihn möglichst nicht und vor allem schreien Sie nicht. Für verantwortungsvolle Hundebesitzer gilt: Nehmen Sie den Hund an die Leine, wenn Sie festgestellt haben, dass er Menschen als Beute begreift, denn sonst kann er zu einer ernsthaften Gefahr werden und Unfälle verursachen.“ Und wenn sich alle an diese Spielregeln halten, schafft man mehr Verständnis füreinander, kann so Konfliktsituationen besser vermeiden und friedlicher miteinander umgehen.

 

Quelle: Senioren Ratgeber, Archivbild

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Sie erklären sich mit der Speicherung und Veröffentlichung der eingegebenen Daten bis zur vollständigen Löschung des Kommentars einverstanden. Der verfasste Kommentar erscheint nicht sofort, sondern erst nach Prüfung und Freigabe durch einen Administrator. Die Einwilligung kann jederzeit z. B. formlos per E-Mail widerrufen werden. Kontakt & Details siehe Datenschutzerklärung

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu. Datenschutzerklärung