Tag der offenen Tür am Schaugewächshaus

Oberbürgermeister Jürgen Roters stellt der Bevölkerung die Neubaupläne vor

 

Nachdem der Rat auf Vorschlag des Oberbürgermeisters den Neubau des Schaugewächshauses im Botanischen Garten beschlossen hat, lädt OB Jürgen Roters die Kölner Bevölkerung am Freitag, 28. August 2015, ab 17 Uhr zu einem Tag der offenen Tür ein. Am Tropischen Hof vor dem alten Schaugewächshaus erläutert Roters die Gründe für den Neubau und dessen Bedeutung als Ort der botanischen Vielfalt und als Bildungsstätte. Der Architekt des neuen Glaspalasts, Prof.-Ing. Ulrich Königs, stellt seine Planungen vor.

 

Gerd Bermbach, Geschäftsführer des Freundeskreises Botanischer Garten Köln, der die Kosten für die Planung übernommen hat, ruft zu weiteren Spenden für den Neubau auf. Ein Modell des neuen Schaugewächshauses und Computeranimationen vermitteln einen Eindruck von dem Gebäude. Dieses wird doppelt so hoch wie der Altbau und sorgt so für optimale Wachstumsbedingungen: Ein barrierefreier Höhenweg ermöglicht ganz neue Aussichten auf die tropischen und Wüstenlandschaften. Alle Wege für die Besucherinnen und Besucher werden barrierefrei angelegt. Neben der allgemeinen didaktischen Ausstattung sind zusätzlich an besonderen Lernstationen Informationen zu den Pflanzenthemen für Sehbehinderte geplant.

 

Für alle Besucherinnen und Besucher soll es zudem spezielle Führungen mit sinnlichen Pflanzenerlebnissen, wie „Tasten und Riechen“ geben. Für Fragen stehen auch Manfred Kaune, Leiter des Amtes für Landschaftspflege und Grünflächen und Dr. Stephan Anhalt, Direktor von Flora und Botanischem Garten, zur Verfügung. Die Gäste können anschließend an Kurzführungen durch die alten Schaugewächshäuser teilnehmen oder mit dem Mini-Forscherheft der Grünen Schule Flora auf Erkundungstour gehen.

 

Mit bis über 1.2 Millionen Besuchern pro Jahr gehören Flora und Botanischer Garten Köln zu den besucherstärksten deutschen Anlagen. Die Schaugewächshäuser beinhalten sehr wertvolle, einzigartige und teils sehr alte Großpflanzen und viele botanische Seltenheiten. Sie gilt es, sowohl im Rahmen der Bemühungen um den Erhalt der Biodiversität als auch der Bildung für nachhaltige Entwicklung zu sichern. Beispielhaft seien die wertvollen Sammlungen von Aloen, Kakteen, Sukkulenten, Palmen und strengstens geschützten, stark gefährdeten Palmfarnen erwähnt.

 

Quelle: Stadt Köln, Bildquelle: KNJ/Martina Uckermann

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