Teresa Enke: “Zufrieden bin ich, wenn meine Tochter glücklich ist”

Zwei Schicksalsschläge musste Teresa Enke innerhalb weniger Jahre verkraften: 2006 starb ihre Tochter Lara an einem angeborenen Herzfehler; Ende 2009 nahm sich ihr Mann, der an Depressionen leidende Nationaltorhüter Robert Enke, das Leben. Für lange Zeit zog sich Teresa Enke danach aus der Öffentlichkeit zurück – jetzt äußert sie sich in einem Interview. “Ich rede gerne über Lara und Robert. Die gehören dazu.”, sagte die 37-Jährige. “Aber es kann nicht jeder so damit umgehen wie ich. Ich habe schwarzen Humor. Damit erschrecke ich manchmal die anderen.” Sie vermisse ihren Mann und Lara jeden Tag, und das werde wohl ihr Leben lang so bleiben: “Es ist aber nicht nur mit Schmerz, sondern auch mit Dankbarkeit verbunden, dass ich sie hatte.” Besonders hilfreich sei für sie heute der Gedanke, wieder Verantwortung für ein Kind zu tragen – das Ehepaar Enke hatte im Mai 2009 ein zwei Monate altes Mädchen adoptiert. Teresa Enke: “Zufrieden bin ich, wenn meine Tochter lacht und glücklich ist.”

 

Quelle: Gruner+Jahr, Gala, Archivbild

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