Til Schweiger: “Irgendwann werde ich einen Großvater spielen”

Til Schweiger: “Irgendwann werde ich einen Großvater spielen”

Doch noch fühlt sich der fast 50-Jährige nicht erwachsen

Schauspieler Til Schweiger fühlt sich kurz vor seinem 50. Geburtstag am 19. Dezember fast wunschlos glücklich: “Der einzige Wunsch, den ich mir nicht erfüllen konnte, war: Keine Trennung zu haben. Meine Eltern haben es hinbekommen und ich nicht. Damit muss ich umgehen.”, sagte Schweiger in einem Interview. Die Trennung von seiner Frau Dana sei ein Kampf gewesen: “Ich war unendlich traurig, als es mit Dana zu Ende war. Es war ein langer Weg, ein langer Krampf, aber das Ende war unausweichlich.” Obwohl er derzeit nicht in einer Beziehung lebe, sei er nicht einsam: “Das geht mal besser, mal schlechter. Aber allein bin ich nicht, ich habe meine Kinder.” Seinen 50. Geburtstag betrachtet Schweiger nicht als schwerwiegenden Einschnitt, obwohl er durchaus etwas Angst vorm Älterwerden habe: “Klar! Aber ich kann ja nix dagegen machen. Udo Jürgens ist 79 und so ein toller Mann. Mein seelisches Alter liegt sowieso bei Ende 20. Bleibt auch so, bis ich einfahre.” Es gebe Menschen, die seien mit 25 Jahren schon vollkommen erwachsen. “Und es gibt Leute, die benehmen sich mit 70 noch wie Kinder. Ich bin eher so, na ja, eben: Nicht erwachsen.”

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Auch beruflich fürchtet Schweiger keine Nachteile durch sein Alter: “Ich werde ja mit meinen Rollen alt. Irgendwann habe ich angefangen, Väter zu spielen. Irgendwann werde ich einen Großvater spielen. So weit ist es zwar noch nicht, aber das passiert mit Ansage.” Nur körperlich sei sein Alter durchaus bemerkbar: “Früher haben wir uns unsterblich gefühlt. Jetzt wird es anders. Wenn du als 50-Jähriger Fußball spielst, tun dir noch drei Tage später die verkürzten Sehnen weh.” Gemeinsam mit dem stern und dem Hilfswerk Arche hat Til Schweiger jetzt auch die Aktion “Mutmacher” ins Leben gerufen, die benachteiligten Kindern und Jugendlichen Hilfe und konkrete Unterstützung bieten will. Mit den gesammelten Geldern sollen “Mutmacher” finanziert werden, die – gemeinsam mit Eltern und Lehrern – Pläne entwickeln, wie die Entwicklung der Kinder gefördert werden kann, und die den Kindern als Wegbegleiter zur Verfügung stehen. Mehr Infos unter www.stern.de/mutmacher.

 

Quelle: Gruner+Jahr, stern, Archivbild

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