Tipps bei erhöhter Temperatur. Fieber senken oder ausschwitzen?

Wer Fieber hat, gehört ins Bett. Denn Fieber ist ein Zeichen dafür, dass unser Immunsystem mit Krankheitserregern kämpft und unser Körper Ruhe braucht. Für gesunde Menschen ist die erhöhte Temperatur in der Regel nicht bedrohlich. Wer sich schont, erholt sich bald wieder und muss nicht unbedingt zu fiebersenkenden Mitteln greifen, sagt Hans Haltmeier, Chefredakteur der “Apotheken Umschau”: “Junge und gesunde Menschen halten schon 40 Grad Fieber aus, vorübergehend zumindest. Und wenn man sich ansonsten gut fühlt, ist es einfach wichtig, sich auszuruhen und ordentlich zu schwitzen. Dann hilft man dem Körper, mit dem Erreger fertig zu werden. Erst wenn das hohe Fieber nach drei Tagen nicht weggeht, dann muss man auf alle Fälle schon zum Arzt.”

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Für manche Menschen kann Fieber allerdings gefährlich sein, etwa für Schwangere, Kinder und chronisch Kranke. Auch wenn man sich sehr krank fühlt, sollte man ein fiebersenkendes Mittel nehmen: “In solchen Fällen sollte man ab 38,5 Grad auf alle Fälle die Temperatur aktiv senken. Zum Beispiel mit Wirkstoffen wie Ibuprofen oder Paracetamol. Wenn man die intensiv einsetzt bei starken Schmerzen, dann sollte man die Wirkstoffe auch abwechseln.” Bei erhöhter Temperatur braucht der Körper ausreichend Flüssigkeit. Deswegen gilt bei Fieber folgende Devise: “In erster Linie viel trinken. Viel trinken, zum Beispiel Linden- oder Holunderblütentee, die wirken zusätzlich noch schweißtreibend. Da kann man schon zwei Liter am Tag trinken davon. Wadenwickel haben sich bewährt. Dabei muss man aber darauf achten, dass sie nicht zu kalt sind, denn das belastet den Kreislauf. Sie sollten höchstens lauwarm sein. Und es gibt auch Wickel, die sind ganz praktisch mit Klettverschluss. Die sind leicht anzulegen.”, so Hans Haltmeier. Zum Fiebermessen eignen sich sowohl Digital- als auch Glasthermometer. Wer Kinder hat, für den ist ein Ohrthermometer praktisch, denn damit kann man auch bei schlafenden Kindern das Fieber messen.

 

Quelle: Apotheken Umschau, Archivbild

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