Tipps gegen die Frühjahrsmüdigkeit

Gähnen und schlafen. Das treibt uns zurzeit um, wenn wir schlapp durch den Tag schleichen. Jedes Jahr aufs Neue überrollt rund ein Drittel von uns die Frühjahrsmüdigkeit und auch Kinder können darunter leiden. Die Chefredakteurin des Apothekenmagazins „Baby und Familie“ Stefanie Becker beantwortet die Frage: Wie kommt es überhaupt zur Frühjahrsmüdigkeit? „Im Winter produziert der Körper mehr Melatonin, das so genannte Schlafhormon, und so sind wir weniger aktiv und schlafen mehr. Und werden die Tage länger, und es wird wärmer und heller, dann wird die Produktion von Serotonin angeregt, das so genannte Gute-Laune-Hormon. Und unser Hormonspiegel braucht dann ein paar Tage, um sich einzupendeln, und so kommt es eben zur Frühjahrsmüdigkeit.“

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So ist Frühjahrsmüdigkeit schlicht ein Anpassungsproblem und keine Krankheit. Damit wir diese Schlappheit schnell überwinden, bringen folgende Tipps uns wieder in Schwung: „Viel Bewegung an der frischen Luft macht uns munter, und das kann morgens schon losgehen, indem die Kinder eben nicht per Auto zur Kita oder Schule gefahren werden, sondern mit dem Fahrrad oder auch zu Fuß oder man eben auch mal eine Station eher aussteigt. Wechselduschen wecken den Kreislauf auf, aber auch ausreichend Schlaf hilft schnell über die Frühjahrsmüdigkeit hinwegzukommen.“ Die richtige Ernährung tut ein Übriges, um unseren Köper aus dem Wintermodus zu holen: „Schmeißen Sie die fette und schwere Winterkost aus dem Speiseplan, denn die bindet viel Energie bei der Verdauung und ist so ein weiterer Müdemacher. Und stattdessen lieber leichte und vitaminreiche Mahlzeiten zubereiten. Und wenn die Kleinen nicht so viel Obst mögen, dann pürieren Sie einfach Früchte, mit Joghurt und Milch zu einem leckeren Milchshake.“ Nach rund zwei Wochen hat der Organismus sich vom Winter auf den Sommer umgestellt und wir können fit und munter den Frühling genießen.

 

Quelle: Baby und Familie, Archivbild

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