Verdammte Schei … e! – Fluchen baut Stress ab und befreit

Verdammte Schei … e! – Fluchen baut Stress ab und befreit

Verdammte Schei…e! So oder ähnlich hört es sich an, wenn man sich mal wieder so richtig geärgert hat und mit einem Fluch seinem Herzen Luft macht. Zumeist passiert dies, wenn mal wieder etwas nicht funktionieren will, womöglich noch unter Zeitdruck. Oder man ärgert sich über einen Mitmenschen – häufig beim Autofahren. Oftmals ist uns gar nicht bewusst, wie viel wir schimpfen oder fluchen. Jedes zweihundertste Wort ist aber tatsächlich ein Fluch, wie Wissenschaftler herausfanden. „Wir fluchen zum einen aus Ärger, weil etwas nicht geklappt hat, und zum anderen aus dem Gefühl der Hilflosigkeit, weil wir an der Situation nichts ändern können. Ein kräftiger Fluch kann befreien und angestauten Stress abbauen. Im Extremfall bewahrt das Fluchen uns sogar davor, dass wir tätlich werden, um Aggressionen und Frust loszuwerden.“, so Simone Herzner, stellvertretende Chefredakteurin der Apotheken Umschau.

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Nun sind Schimpfworte ja nicht wirklich toll. Sollte man, wenn es irgendwie geht, Fluchen besser unterdrücken? „Nein, das bringt nicht wirklich was, denn Ärger, Frust oder Hilflosigkeit müssen ja irgendwie raus. Ständiges Herunterschlucken der Emotionen schadet eher, genauso wie fortwährendes Fluchen. Die Stressbelastung und sogar der Blutdruck können ansteigen.“ Grundsätzlich gilt: Andere beleidigen geht gar nicht. Was kann man aber sagen und was sollte man lieber lassen? Bei Worten wie “Scheiße” werden heutzutage die wenigsten noch zusammenzucken, härtere Kraftausdrücke sollte man aber vermeiden, vor allem wenn Kinder zuhören. Es gibt Menschen, die sich harmlose Worte beim Fluchen angewöhnt haben, wie “Scheibenkleister”. Das Gute ist, ein “Scheibenkleister” mit derselben Intensität ausgesprochen, wie ein kräftiger Fluch, hat die gleiche befreiende Wirkung.

 

Quelle: Apotheken Umschau, Archivbild

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