Videopremiere: Danko Jones feat. Lemmy Kilmister, Elijah Wood, Selma Blair, Mike Watt

Danko Jones feiert mehr als nur die Premiere eines gewöhnlichen Musikvideos: In „Full Of Regret“ geht es zur Sache und zwar vom Feinsten -- mit dem Feinsten! Hier wird einmal exklusiv miterlebt, wie es wäre, wenn Lemmy Kilmister (Motörhead) zwei Auftragskiller – gespielt von Elijah Wood (Herr der Ringe) und Selma Blair (Hellboy, Natürlich blond) – auf Danko Jones ansetzt. In einer weiteren Rolle zudem mit dabei: Mike Watt (Minutemen, fIREHOSE, The Stooges, Iggy Pop).

Videopremiere: Danko Jones feat. Lemmy Kilmister, Elijah Wood, Selma Blair, Mike Watt

Ein von rasanter Musik begleiteter Kurzfilm den man sich nicht entgehen lassen sollte! Mal wieder präsentieren die drei Kanadier das Besondere vom Besonderen, das Andere vom Anderen. Und genau daran haben sie uns auch gewöhnt, denn Danko Jones – eines der energetischsten Power-Trios seit es Musik gibt – spielt bereits seit Bandgründung im Jahr 1996 in einer „divergenten“ Liga. Ausgestattet mit Gitarre, Bass und Schlagzeug folgt die Garage-Blues-Rock-Band von Anbeginn den Gegensätzen. Anstatt sich um ein Demo-Tape, ein fähiges Management oder gar einen Plattendeal zu bemühen, schweifen Danko Jones´Gedanken und Ziele weit ab von diesen drei sonst gängigen Komponenten. Hier machen sich echte „Self-made-Mans“ auf den Weg und managen sich auf diesem stattdessen lieber selbst, inklusive der Weigerung (zumindest bis zum Jahr 1998), auch nur einen einzigen Ton ihrer Musik auf Platte oder Tape zu verewigen. Danko Jones ziehen es vor, dem Publikum im heimatlichen Kanada live den Atem zu rauben und ihm eine Portion vom Blues inspirierten Rock´n´Roll um die Ohren zu hauen. Sänger Danko, der nicht einmal verraten möchte, ob das sein richtiger Name ist, vertritt die Ansicht, dass es das, was es über die Band zu erzählen gibt, aus der Musik heraus zu hören gibt – wo könnte man also die Hintergründe der Band besser erforschen, als live auf einem Konzert? Wenngleich sich doch einige Referenzpunkte (wie etwa AC/DC, Motörhead oder KISS) ausmachen lassen, so hat das Trio dennoch seinen ganz eigenen Charme – und eigenen Stil. Entgegen dem szene-typischen Look, wie etwa zerrissene Klamotten oder lange, fettige Haare, bestehen Danko, John Calabrese (Bass) und Dan Cornelius (Schlagzeug) zumindest auf einen ordentlichen Anzug, vorzugsweise mit einem stylischen Hut, denn „today most men look like they just rolled out of bed“. Was also die Klums, Campbells oder Schiffers dieser Welt für den Catwalk, sind Danko Jones für die Konzertbühnen. Als sich die Kanadier im Jahr 1998 dann doch schließlich dazu durchringen, ihre Werke mit der ersten selbstbetitelten EP auf dem kleinen Sonic Unyon-Label in streng limitierter Auflage herauszubringen, ist diese auch schon nach kürzester Zeit ausverkauft.


Die nächste EP „My Love is Bold“ folgt ein Jahr darauf mit sechs Songs. Mit der Compilation „I´m Alive And On Fire“ beginnt auch die restliche Welt außerhalb Nordamerikas die Kunde des Trios zu vernehmen. Das erste in Europa erscheinende Album besteht eigentlich aus fünf der sechs EP-Songs von 1999 sowie einigen Sampler-Tracks und unveröffentlichten Liedern. Im März 2001 kommen Danko Jones endlich über den großen Teich, um während einer fünfwöchigen Europa-Tour im Vorprogramm der Backyard Babies einen bleibenden Eindruck beim Publikum zu hinterlassen und die Festivals (unter anderem Bizarre und Roskilde) sowie Clubs des Kontinents zu beschallen. Der Mai 2002 beinhaltet die Veröffentlichung des ersten kompletten Studio-Albums „Born A Lion“, woraufhin das Touren knallhart, rasant und kompromisslos wie die Jungs selbst weiter geht. Wo auch immer sie auftreten scheinen sie nur so durch die Locations zu fliegen, eine Menge Staub aufzuwirbeln und der Ruhe oder Langeweile den Kampf anzusagen. Die Band um Danko – oder wie er sich selbst nennt auch Mango Kid, Brown Panther oder Doctor Evening – rockt einfach jedes Haus. Die Antwort auf die Frage, woher das Trio bei dieser Verausgabung den Titel ihres nächsten Streichs – „We Sweat Blood“ (2003) – ableitet, bedarf keiner großartigen Vorstellungsgabe. Das Aushängeschild, wofür die Band mittlerweile bekannt ist, nämlich die so genannten Spoken Words Performances, bei denen Sänger Danko etwas erzählt, während Dan und John einen einfachen Grundrhythmus spielen, hat seinen Ursprung im November 2004, als Danko Jones ein Spoken-Words-Album mit allerlei Humorigkeiten über das Dasein als Musikfan ins Rennen schickt.  Auch noch im Jahr 2006 lautet das Credo der Band genauso wie das nächste Album, nämlich „Sleep is the Enemy“.


Videopremiere: Danko Jones feat. Lemmy Kilmister, Elijah Wood, Selma Blair, Mike Watt

Neben zehn hochwertigen Rock´n´Roll Granaten ist auf dieser Scheibe auch eine Nummer („Invisible“) mit dem ehemaligen Kyuss und Hermano-Sänger John Garcia zu hören. Das im Jahr 2008 erschienene Album „Never Too Loud“ sowie das aktuell im Mai 2010 veröffentlichte Album „Below The Belt“ komplettieren schließlich bis dato die Bandhistorie, welche insgesamt fünf Studioalben, zahlreiche EP´s und Compilations (1996-1999) sowie mehrere Juno Award Nominierungen (der kanadischen Version des Grammys) umfasst. Während der vergangenen Jahre erspielten sich Danko Jones hier in Europa zweifellos den Status echter Rockhelden. Auf den großen Rock-Festivals (Lowlands, Rock Im Park, Rock Am Ring, Wacken Open Air, Rock Werchter, Hultsfred, Leeds und Reading und viele mehr) machte sie ihr kompromissloser Bühnenstil zu einer festen Größe und für ihre eigenen Konzerte benötigen sie immer größer werdende Hallen. Auf den Bühnen dieser Welt streift der charismatische Danko umher wie ein Panther, strömt dabei Soul, Schweiß und Sex Appeal aus. Nicht unwichtig bei dem Ganzen ist natürlich auch die richtige Einstellung von Danko und seinen zwei Mitstreitern: „Man ist nur so gut wie seine letzte Show. Man muss jedes Mal aufs Neue beeindrucken, wenn man da raus geht. Ich glaube wir haben unsere beste Show noch vor uns.“ Diese Ansicht hat Danko Jones bisher weit gebracht und mittlerweile zählen selbst einige ihrer persönlichen Helden zu ihren Fans, was Danko bereits zweimal eine Einladung zu einem gemeinsamen Auftritt mit Motörhead einbrachte. Es ist daher auch kaum vorstellbar, dass Lemmy & Co. großartig und wortreich zur Teilnahme am neuen Video zu „Full Of Regret“ überredet werden mussten. „Nothing comes easy, but it´s worth the fight“, erklären Danko Jones. Und da Nachgeben nicht zu den Stärken des Trios zählt, wird es für sie auch „Never Too Loud“.


DANKO JONES -- Video Premiere -- Full Of Regret”

Danko Jones - Full Of Regret (Official Music Video)

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Quelle: Pirate Smile

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