Unfall, abgelaufener TÜV oder einfach Lust auf etwas Neues – es gibt viele Gründe für einen Autokauf und mindestens ebenso viele Möglichkeiten, ihn zu finanzieren. Die individuelle Entscheidung will gut überlegt und Angebote miteinander verglichen sein.

Die Art und Weise, wie der Wagen finanziert wird, hängt davon ab, ob es sich um einen Gebraucht- oder Neuwagen handelt. Dies hat eine repräsentative Umfrage der Deutschen Automobil Treuhand ergeben, die 2.688 Personen diesbezüglich befragt hat. Ein Neuwagen wird in 54 Prozent der Fälle über einen Kredit finanziert, 28 Prozent gaben an, ihre eigenen Ersparnisse genutzt zu haben. Bei einem Gebrauchtwagenkauf ist es umgekehrt: 47 Prozent griffen bei diesem Kauf auf ihre Ersparnisse zurück, und nur 30 Prozent auf einen Kredit. Die Erlöse aus dem Vorwagenverkauf spielten in etwa 15 Prozent der Käufe eine Rolle.

Neuwagen per Kreditkauf

Hat man sich für den Kauf per Kredit entschieden, kann man zwischen mehreren Modellen wählen. Autobanken, wie die von VW oder BMW, haben sich genau darauf spezialisiert, Autos zu finanzieren. Allerdings muss man auf den effektiven Jahreszins achten, denn die Banken steuern damit den Verkauf der Wagen. In der Regel sind Auslaufmodelle mit niedrigeren Zinsen leichter finanzierbar als neue Modelle. Auslaufmodelle haben allerdings einen noch höheren Wertverlust als Neuwagen sowieso schon haben. Unabhängige Banken können häufig das bessere Angebot aufweisen, da sie unabhängig vom Modell entscheiden. Dabei sollte man das Augenmerk nicht nur auf Filialbanken lenken, sondern auch Direktbanken wie die Norisbank beachten, da diese Ihren potenziellen Kunden eine schnelle und unkomplizierte Auskunft zur Finanzierung zur Verfügung stellen. Auf der Internetseite findet sich ein Kreditrechner, mit dem man schnell die Ratenzahlungen ermitteln kann.

Leasing – besonders interessant für Selbstständige

Unter Umständen können die Leasingraten geringer sein als Kreditraten, deswegen sollte man hier abwägen. Selbstständige können die Leasingraten steuerlich absetzen, was ein finanzieller Vorteil sein kann. Nach der vereinbarten Zeit gehört einem der Wagen nicht, sondern man löst ihn gegen einen neuen ein. Dies kann teuer werden, da die Autohändler sehr genau prüfen und zum Teil auch reguläre Abnutzungsspuren beanstanden – damit erschweren sie den Autotausch.

Der einfachste Weg ist natürlich die Barzahlung. Wie die Statistik besagt, ist dieses Mittel beim Kauf von Gebrauchtwagen beliebt. Allerdings braucht man Geduld und Zeit, bis man genug Geld zusammen hat – und von beidem hat man oft nicht genug.

 

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