Womit verbringen wir unser Leben?

Womit verbringen wir unser Leben?

Mehr als 24 Jahre schläft der Deutsche, zwölf Jahre sitzt er vor dem Fernseher

Zeit ist Geld – und davon will man nichts verschwenden. Vielleicht hetzen wir deshalb so rastlos durch unser begrenztes Leben und merken kaum, wie die Zeit vergeht. Es gibt aber auch wirklich viel zu tun: Fast die Hälfte seines Lebens verbringt der Mensch mit Schlafen und Fernsehen; 24 Jahre und vier Monate schläft der Deutsche im Durchschnitt, zwölf Jahre verbringt er vor dem Fernseher. So listet die Zeitschrift P.M. Fragen & Antworten auf und beantwortet damit die Frage “Wo ist nur die Zeit geblieben?”. Einen Teil ihrer Zeit investieren die Deutschen in ihre Bildung, ein Jahr und zehn Monate um genau zu sein. Darin ist nicht nur die Schulzeit enthalten – auch jegliche Weiterbildung gehört dazu. Danach wird acht Jahre lang gearbeitet, und 16 Monate wird in den eigenen vier Wänden sauber gemacht. Zusätzliche neun Monate wird Wäsche gewaschen und gebügelt. Bisher werden nur vier Monate mit Computerspielen verbracht, aber diese Zahl dürfte in der Zukunft stark steigen, sind Experten sich sicher.

 

Im Detail:

– Rund 24 Jahre und 4 Monate schläft der Deutsche

– 12 Jahre sieht er fern

– 12 Jahre wird geredet, davon geht es in zwei Jahren und 10 Monaten um Klatsch, Tratsch und Witze

– 8 Jahre wird gearbeitet

– 5 Jahre wird sich dem Thema Essen gewidmet, 2 Jahre und 2 Monate werden Mahlzeiten gekocht und Brote geschmiert

– 2 Jahre und 6 Monate verbringt der Bundesbürger im Auto

– 1 Jahr und 10 Monate gehören der Schul- und Weiterbildung

– 1 Jahr und 7 Monate wird Sport getrieben

– 16 Monate wird die eigene Wohnung gereinigt

– 12 Monate besucht der Deutsche Kino, Theater oder Konzerte

– 9 Monate wird gewaschen und gebügelt

– 9 Monate wird mit den eigenen Kindern gespielt

– 4 Monate wird am Computer gespielt

– 2 Wochen wird gebetet

 

Quellen: “American Time Use Survery”, “Der Mensch in Zahlen”, Spektrum Akademischer Verlag, sowie “The Book of Times”, Verlag Wiliam Morrow.

 

 

Quelle: Gruner+Jahr, P.M. Magazin, Archivbild

 

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