Zeit für Sternstunden: Die Weihnachtssternsaison hat begonnen
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Zeit für Sternstunden: Die Weihnachtssternsaison hat begonnen

Die Weihnachtssternsaison hat begonnen. Ab sofort warten in Blumenfachgeschäften, Gärtnereien und Gartencentern wieder unzählige Weihnachtssterne in den unterschiedlichsten Farben und Formen auf Käufer. Rund 32 Millionen der beliebten Winterblüher gingen 2014 allein in Deutschland über den Ladentisch, in ganz Europa waren es etwa 110 Millionen. Und das obwohl die Verkaufssaison der Pflanze nur rund acht Wochen währt. Auf der Hitliste der beliebtesten blühenden Zimmerpflanzen belegt der Weihnachtsstern damit weiterhin den zweiten Platz nach der Orchidee. Im November und Dezember ist laut GfK-Pflanzenpanel sogar etwa jede zweite verkaufte blühende Zimmerpflanze ein Weihnachtsstern.

 

Bei 32 Millionen verkauften Pflanzen findet man – rein statistisch betrachtet – in rund 80 Prozent der 40,2 Millionen deutschen Haushalte einen Weihnachtsstern. Diese Zahl zeigt die große Bedeutung, die der Weihnachtsstern hierzulande hat. Für viele Menschen ist er ein ebenso wichtiger Bestandteil der Advents- und Weihnachtszeit wie der Christbaum und der Adventskranz. Dabei erfreuen sich Weihnachtssterne nicht nur bei der Dekoration des eigenen Zuhauses großer Beliebtheit, sondern auch als Präsent. Jeder vierte gekaufte Weihnachtsstern wird verschenkt. Besonders im Dezember gibt es hierfür zahlreiche Anlässe, von Adventsbesuchen über Nikolaus und den “Tag des Weihnachtssterns” am 12. Dezember bis hin zum Weihnachtsfest selbst. Jeder vierte Weihnachtsstern wird übrigens in der Woche vor dem ersten Advent gekauft. Das ist wenig verwunderlich, lässt sich mit einem Weihnachtsstern doch im Handumdrehen eine weihnachtliche Stimmung zaubern.

 

Rote Sterne sind am gefragtesten

Nach wie vor sind bei uns die klassisch roten Sterne am gefragtesten. Ihr Marktanteil wird auch 2015 wieder bei 80 Prozent liegen. Die restlichen 20 Prozent teilen sich die anderen Farbtöne untereinander auf. Deren Palette ist überaus vielfältig. Sie reicht von Apricot über Bordeaux, Cremeweiß, Lachs, Orange, Pink und Rosa bis hin zu Zimtfarben und Zitronengelb. Darüber hinaus gibt es zahlreiche zweifarbige Varianten. In anderen Farben als rot sind Weihnachtssterne vor allem zu Saisonbeginn im Oktober und November erhältlich. Im Dezember sind sie häufig selbst im Fachhandel nur schwer zu finden. Rund neun Prozent aller verkauften Weihnachtssterne werden 2015 weiß oder cremefarben sein, der Anteil der pink- bzw. rosafarbenen Varianten wird ebenso wie der der zweifarbig-gesprenkelten auf vier Prozent geschätzt. Die übrigen drei Prozent entfallen auf alle anderen Farben.

 

Ein Meisterwerk der Züchtung

Sie heißen Autumn Leaves, Christmas Aurora, Christmas Beauty Nostalgia, Christmas Feelings Glitter, Ice Punch, Maxima, Mira White, Premium Ice Crystal, Premium Picasso, Primero Glitter, Sigma oder Titan. Bei der Namengebung zeigen sich die Weihnachtssternzüchter erfinderisch. Rund 150 Weihnachtssternsorten gibt es zurzeit und jedes Jahr kommen neue hinzu. Die verschiedenen Sorten unterscheiden sich nicht nur in der Farbe, sondern auch in Wuchsform, Größe und Blattform. Von “Minis” über Hochstämmchen bis hin zu Ampelpflanzen und Büschen ist alles zu haben. Poinsettien gibt es zudem nicht nur mit normalen, sondern auch mit spitzen, eichblattartig gezackten oder gekräuselten Blättern. Recht neu sind gefüllte Sorten wie die “Luv U pink”. Im Laufe der Jahre ist der Weihnachtsstern als Zimmerpflanze deutlich robuster geworden: Neuere Sorten vertragen schon Temperaturen um 16 Grad Celsius. Auch die Triebe brechen nicht mehr so leicht ab wie früher. Hervorgegangen sind alle Weihnachtssternsorten aus der Wildform der Pflanze. Diese ist ursprünglich in Mexiko beheimatet, wo sie zu einem oft meterhohen Busch heranwächst.

 

Fachhandel bietet mehr Auswahl und Qualität

Aktuell wird jeder dritte Weihnachtsstern im Fachhandel gekauft. Während im Blumenfachgeschäft vielfach bereits als Geschenke aufbereitete Pflanzen verkauft werden, sind es in Gartencentern und Gärtnereien oft höhere Stückzahlen sowie größere Weihnachtssterne für die Eigendekoration. Für größere und floristisch aufdekorierte Pflanzen im Fachhandel geben Verbraucher durchschnittlich 50 bis 60 Prozent mehr aus als für Weihnachtssterne im branchenfremden Handel. Die Mehrausgabe lohnt sich, denn im Fachhandel gibt es oft eine größere Auswahl und besonders hochwertige Pflanzen, die bei sachgerechtem Umgang bis weit ins neue Jahr hinein ihre prachtvollen Hochblätter bewahren.

 

Wissenswertes rund um den Weihnachtsstern, DIY-Ideen und verschiedene Apps finden Pflanzenfreunde unter www.weihnachtsstern.de.

Weitere Informationen und zusätzliches Bildmaterial gibt es unter www.stars-for-europe.eu.

 

Text- und Bildquelle: Stars for Europe, Bildrechte/Fotograf: Stars for Europe

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