Zwölf öffentliche Trinkwasserstellen für Köln  Frisches Wasser in allen Stadtbezirken – Alle Anlagen seit 15. Juli in Betrieb

Zwölf öffentliche Trinkwasserstellen für Köln Frisches Wasser in allen Stadtbezirken – Alle Anlagen seit 15. Juli in Betrieb

Am gestrigen Mittwoch, 15. Juli 2020, gehen in allen Kölner Stadtbezirken öffentliche Zapfstellen für Trinkwasser in Betrieb. Die entsprechenden Installationen sind abgeschlossen, die Hygiene aller Trinkwasserspender ist überprüft. Neben der Trinkwasserstelle am Eigelstein in der Kölner Innenstadt, die bereits im September des vergangenen Jahres installiert wurde, werden dann zehn, später elf weitere Anlagen sprudeln. Ursprünglich war dies bereits für den April 2020 vorgesehen, dies wurde wegen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie allerdings zunächst verschoben. Am Standort Elsaßstraße in der Innenstadt gab es noch technische Hindernisse für die Aufstellung, die allerdings jetzt überwunden sind. Der Wasserspender dort wird kurzfristig folgen.

Aufgestellt und betrieben werden die Zapfstellen im Auftrag der Stadt Köln von der RheinEnergie als dem Kölner Wasserversorgungsunternehmen. Es waren auch Experten der RheinEnergie, die für das Design der Wasserspender verantwortlich zeichnen und deren technische Umsetzung entwickelt haben. Bevor es heißt „Wasser marsch“ sind an allen Trinkwasserstationen in Abstimmung mit dem städtischen Gesundheitsamt Hygiene- und Sauberkeitskontrollen vorgenommen worden.

Die Stationen sollen in der Regel von etwa April bis Ende Oktober eines jeden Jahres in Betrieb sein, aufgrund der besonderen Umstände in diesem Jahr nur von Mitte Juli bis Oktober. Die jährlichen Pauschalkosten pro Anlage liegen zwischen rund 12.800 und rund 14.100 Euro. Darin sind alle Kosten, von der Herstellung der Spender über den Betrieb und die Instandhaltung bis zur Entwässerung und jährlichen Wintereinlagerung enthalten. Das Trinkwasser steuert die RheinEnergie bei. Aus hygienischen Gründen läuft das Wasser an den Spendern ständig; es kehrt aber in den natürlichen Kreislauf zurück.

Die zwölf Anlagen sind in den Stadtbezirken an folgenden Standorten zu finden:

Innenstadt: Eigelstein, Zeppelinstraße, Deutzer Freiheit vor St. Heribert, Elsaßstraße (Installation erfolgt in Kürze).

Rodenkirchen: Maternusplatz.

Lindenthal: Jahnwiese, Höhe Adenauer-Weiher.

Ehrenfeld: Subbelrather Straße, Höhe Takufeld.

Nippes: Am neuen Sportpark Höhe Merheimer Straße.

Chorweiler: Im Park an der Sportanlage Weichselring.

Porz: Bahnhofstraße, Fußgängerzone Porz.

Kalk: Barcelona-Allee, Bürgerpark Kalk.

Mülheim: Jan-Wellem-Straße, im südlichen Teil des Mülheimer Stadtgartens.

Den ersten Anstoß für die Aufstellung von Trinkbrunnen gab es durch einen Antrag im Ausschuss Anregungen und Beschwerden sowie von Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Holweide in einem Gespräch mit Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Die Oberbürgermeisterin hat die Verwaltung daraufhin beauftragt, ein Trinkwasserbrunnenkonzept zu erarbeiten. Die RheinEnergie hat unter Federführung des Stadtraummanagements im Dezernat für Stadtentwicklung, Planen und Bauen ein entsprechendes Modell entwickelt. In Absprache mit den Bezirken wurden die Standorte festgelegt.

Die Trinkwasserstationen versorgen die Bürgerinnen und Bürger in den warmen bis heißen Zeiten des Jahres mit kostenfreiem Trinkwasser. Die Modelle sind bewusst funktional gestaltet und nicht als künstlerisches Brunnenobjekt zu sehen. Gleichwohl erhöhen die Anlagen die Aufenthaltsqualität an den Standorten und bereichern das Stadtbild. Außerdem rücken sie die Bedeutung des wichtigsten und vor allem nachhaltigen Lebensmittels Trinkwasser mehr in das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger und leisten einen Beitrag zur Gesundheitsförderung. Auch vor dem Hintergrund der Klimaanpassung verbessern Trinkbrunnen die Stadträume. Aufgrund des sehr guten Kölner Wassers, das aus rein natürlichen Quellen stammt, sind die Anlagen bewusst als „Dauerläufer“ mit einem feinen Wasserstrahl konstruiert. So bleibt das Wasser stets frisch, kühl und vor allem einwandfrei.

 

 

 

 

 

 

Quelle. Stadt Köln, Fotocredit: RheinEnergie

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