Aufräumen: Kinder brauchen ganz konkrete Aufträge

Aufräumen: Kinder brauchen ganz konkrete Aufträge

„Räumt euer Zimmer auf“ – was für Erwachsene eindeutig klingt, überfordert kleine Kinder. „Sie brauchen ganz konkrete Aufträge, damit sie verstehen, was genau sie machen sollen“, erklärt Dorothea Jung, Sozialpädagogin und fachliche Leiterin der Online-Beratung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung in Fürth, im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. „Leg die Puppe ins Bett“ zum Beispiel oder „Pack die Bausteine in die Kiste“. Erst wenn die Puppe tatsächlich im Bett liegt, sollten Eltern die nächste Aufgabe stellen. Das Chaos im Kinderzimmer wird also in kleinen Schritten beseitigt. Wichtig ist vor allem, dass Eltern gemeinsam mit ihren Kindern daran arbeiten.

Wenn Kinder wissen, wo ihre Spielsachen hingehören, fällt es ihnen leichter, sie aufzuräumen. In Kisten, Boxen oder Körben lassen sich kleinteilige Dinge gut verstauen. Fotos an den Behältern zeigen, was wohin gehört, und fördern die Selbstständigkeit. Genauso wichtig ist es, das Aufbewahrungssystem in Griffhöhe zu platzieren.

Quelle: Baby & Familie, Archivbild

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