COMMONS & COLOGNE: Resümee und Ausblick
Ein Projekt von Doris Frohnapfel und Ina Wudtke.Fortsetzung des StadtLabors für Kunst im öffentlichen Raum.Beteiligte Künstlerinnen:Doris Frohnapfel | Evamaria Schaller | Ina Wudtke u.a.

COMMONS & COLOGNE: Resümee und Ausblick

Künstlerinnen berichten über ihre Recherchen zur Kunst im öffentlichen Raum

 

Das Haus der Architektur in Köln, Josef-Haubrich-Hof 2, hat das StadtLabor-Team 2016, Doris Frohnapfel und Ina Wudtke, eingeladen, am Dienstag, 28. Juni 2016, um 19 Uhr über ihre Arbeit in den vergangenen Monaten zu sprechen. Die beiden Künstlerinnen setzten mit ihrer Veranstaltungs- und Performancereihe COMMONS & COLOGNE das vom Kunstbeirat der Stadt Köln und dem Dezernat für Kunst und Kultur initiierte „Stadt-Labor für Kunst im öffentlichen Raum“ im Planquadrat „Eigelstein/Kunibertsviertel/ Ebertplatz“ fort. Den Auftakt hatte 2012 das Modellprojekt „Der urbane Kongress“ gemacht.

Das Konzept von Fronapfel (Köln) und Wudtke (Berlin) bezog sich auf den Begriff der „Commons“. Als solche oder Gemeingüter bezeichnet man natürliche, soziale und kulturelle Ressourcen und Prozesse. Die Künstlerinnen meinen, dass Firmen und Konzerne zurzeit die Commons einseitig verwerten und vernichten, die Künstlerinnen möchten aber, dass diese allen zugänglich bleiben oder werden. Die Produktion von Kunst betrachten sie als eine am Gemeinwesen orientierte Tätigkeit.

 

Die künstlerische Arbeit beschreibe gesellschaftliche Prozesse immer wieder neu und anders, denke sie experimentell weiter, erforsche und reflektiere sie. Die zeitgenössische Kunst produziere und kommuniziere Wissen, schaffe Räume, in denen gesellschaftliches Handeln als Wert erfahrbar werde. Durch das, was in der Kunst Gestalt annimmt, gelange die Gesellschaft zu einem Begriff und Bewusstsein von sich selbst.

 

Frohnapfel und Wudtke berichten am 28. Juni über ihre Recherchen, die sie aufgrund ihres Konzeptes für die Kunst und den öffentlichen Raum angestellt haben. Sie geben einen Rückblick auf die von ihnen initiierten und durchgeführten künstlerischen Veranstaltungen und erläutern ihre Erfahrungen. Dabei versuchen sie auch, eine Vorstellung von der Kunst im öffentlichen Raum und ihren Macht- und Organisationstrukturen für Köln anzudenken. Städte wie München und Düsseldorf initiieren zurzeit Programme für die Kunst im öffentlichen Raum oder haben es schon getan. Auch in Köln möchten zahlreiche Akteure eine Zusammenarbeit von Architektur, Stadtplanung und Kunst auf den Weg bringen.

Bei der Veranstaltung begrüßt Prof. Christl Drey, Vorstandsvorsitzende des Hauses der Architektur Köln, das Publikum, die Kunsthistorikerin Barbara Hess moderiert den Abend. Dieser erhält freundliche Unterstützung vom Dezernat für Kunst und Kultur der Stadt Köln, TANDEM Lagerhaus und Kraftverkehr Kunst GmbH.

 

Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen erhalten Sie unter commonsundcologne@gmail.com,

http://www.kjubh.de/pages/koops/commons_cologne.html und http://www.hda-koeln.de.

 

Text- und Bildquelle: Stadt Köln, Bildrechte: Frank Domahs

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