Der Samstagskrimi im Oktober: Helen Dorn – Kleine Freiheit – Interview mit Anna Loos

Der Samstagskrimi im Oktober: Helen Dorn – Kleine Freiheit – Interview mit Anna Loos

Interview mit Anna Loos

Wir sehen Helen Dorn am 24. Oktober 2020 zum ersten Mal als Ermittlerin in Hamburg. Wie gefällt Ihnen die Stadt?

Wir freuen uns sehr, dass wir in dieser schönen Stadt drehen dürfen, da sie in unserem Krimi auch immer eine Hauptrolle übernimmt und Hamburg einiges zu bieten hat. Für mich war es ein wenig wie in meine zweite Heimat zu kommen, da ich 13 Jahre in Hamburg gelebt habe, die Stadt gut kenne und sie mit vielen Erlebnissen verbinde.

Wer bleibt an ihrer Seite, wer kommt hinzu? Worauf können sich die Zuschauer freuen?

Mein Team, bestehend aus dem unvergleichbaren Papa Dorn, gespielt von Ernst Stötzner, und meinem wunderbaren Kollegen Tristan Seith als Weyer, bleibt bestehen. Unser Ensemble wird in Hamburg durch eine tolle Frau ergänzt: Nagmeh Alaei in der Rolle der Gerichtsmedizinerin Dr. Isabella Aligheri. Die Zuschauer können sich wieder auf spannende Fälle freuen und auf das, was Helen und ihr Team so alles in Hamburg anstellen.

Helen performt in der Schlussszene den Song „A church in Ruins“ von „True Detective“ Songwriterin Lera Lynn. Wie kam es dazu?

Das war die Idee von Autor Mathias Schnelting. Nachdem ich den Song gehört hatte, habe ich Mathias dafür gefeiert, weil ich die Nummer ganz stark fand. Der Song passt ganz toll zu der Geschichte, die wir erzählen.

Bleibt das ein einmaliger Auftritt oder sind weitere geplant?

Das werden wir sehen… (lächelt).

Was gefällt Ihnen in Hamburg besonders?

Mir gefällt die Lage an der Elbe, die Mischung der Stadt und die Hamburger Zurückhaltung.

Was unterscheidet Hamburg von anderen Großstädten?

Der Michel, die Reeperbahn, der Dom, Planten und Blomen, die Alster mitten in der Stadt, der Hafen, die Strandperle, Ottensen. Und vieles mehr.

Haben Sie Lieblingsorte in Hamburg?

Einer meiner Lieblingsorte ist ein Hotel in St. Pauli. Hier kann man herrlich entspannen und tolles Sushi essen, außerdem bin ich von hier mit einem Elektroroller schnell überall in Hamburg.

Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung nach dem Dreh?

Spazieren gehen oder eine kurze Meditation. Früher war es hinsetzen und eine rauchen, aber bei den Dreharbeiten zu diesem Film im vergangenen Jahr habe ich mir das Rauchen abgewöhnt.

Helen Dorn (Anna Loos) ist fest davon überzeugt, dass Ron Faber (Jörn Hentschel) seine Amnesie nur vortäuscht.

Inhalt

Kriminalhauptkommissarin Helen Dorn steht immer noch stark unter dem Eindruck des Mordes an ihrem Chef Mattheisen. Da führt sie ein neuer Fall von Nordrhein-Westfalen nach Hamburg. Der Fall eines vor 14 Jahren verschwundenen Jungen hat Helen Dorn nie losgelassen. Sie musste den mutmaßlichen Täter Ron Faber damals laufen lassen, das vermisste Kind tauchte nie wieder auf.

Als Helen über eine Intrapol-Meldung zufällig erfährt, dass Faber in Hamburg nach einem Unfall aufgegriffen wurde und die Einsatzkräfte im Laderaum seines Lieferwagens die Leiche eines chinesischen Jungen entdeckt haben, macht sie sich Hals über Kopf auf den Weg in die Hansestadt. Helen versucht, Ron Faber im Krankenhaus zur Rede zu stellen, um das Schicksal des Jungen zu ergründen. Doch Faber gibt vor, nach dem Unfall an Amnesie zu leiden und lässt Helen auflaufen. Sie beginnt hinter dem Rücken der Hamburger LKA-Kollegen Katharina Tempel und Timo Berger zu ermitteln und gelangt auf ihrer Spurensuche in die Bar „Kleine Freiheit“ auf dem Hamburger Kiez, in der Ron Faber regelmäßig verkehrte. Währenddessen versucht ein Unbekannter Ron Faber im Krankenhaus umzubringen, doch Faber gelingt die Flucht. Helen Dorn holt sich bei ihren weiteren Nachforschungen Hilfe bei der Gerichtsmedizinerin Dr. Isabella Aligheri und auch bei ihrem alten Kollegen KTU Weyer.

Durch ihre Ermittlungen stößt sie schließlich nicht nur auf ein Wespennest von Menschenhandel und moderner Sklaverei, sondern auch auf ein menschliches Drama um Schuld, Sühne und Rache.

 

 

 

 

 

 

 

 

Text – und Bildquelle: ZDF, Fotocredit: ZDF/Georges Pauly

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