Witwer Georg Weiser wird von seinen beiden Kindern zu einem Familientreffen nach Kreta gerufen – das dann ziemlich schiefläuft.
Glücklich widmet sich Georg Weiser auf seiner Reise durch Griechenland alten und gegenwärtigen Philosophen, als ihn ein Anruf seiner Kinder erreicht: Susanne und Gerd wollen mit ihm den Todestag ihrer Mutter auf Kreta begehen. Als Weiser sich jedoch dagegen wehrt, bricht ein Familienstreit los, in dem das Verhältnis der drei wieder einmal auf eine harte Probe gestellt wird.

Bei seiner Erkundungstour mit seinem Camper auf der Insel bewahrt Weiser den Schauspieler Sokrates vor dem Freitod und lernt über ihn den Griechen Alex Papadopoulos kennen, der mit seinem Start-up daran arbeitet, das Meer von Plastikmüll zu befreien und Baustoffe daraus herzustellen. Begeistert möchte Weiser direkt mit einsteigen, was zu reichlich Unmut bei seiner Tochter führt, die das Projekt mit ihrer Umweltschutzorganisation leitet und keinesfalls mit ihrem Vater zusammenarbeiten will. Und als wäre das alles nicht schon genug, findet Weiser heraus, dass Susanne eine Affäre mit ihrem Arbeitskollegen Alex hat, der mit seiner Frau und seinen zwei Kindern auf Kreta lebt. Zudem ist Susanne von ihm schwanger.

Alte und neue Liebesaffären sorgen für allerlei Turbulenzen, und Weiser muss Ordnung in die unklaren Verhältnisse bringen. Er beschließt, jetzt wieder mehr für seine erwachsenen Kinder Susanne und Gerd da zu sein, und freundet sich mit seiner Rolle als Großvater in spe an. Doch dass die beiden ihren Vater mehr in ihrem Leben haben wollen, ist nicht gesagt.

 

Georg Weiser – Joachim Kròl
Susanne Weiser – Caroline Hanke
Gerd Weiser – Tristan Seith
Sokrates – August Zirner
Karin – Leslie Malton
Alex – Jasin Challah
Helena – Artemis Chalkidou
Delia – Sofia Koliofotos
Nikos – Korakas Andronikos
Kostas – Konstantinos Papadis
Brigitte Weiser – Chrysanthi Theodosi
und andere
„Hauptsache Italien“ – Fragen an Joachim Kròl

Herr Król, der vierte Teil der „Endlich Witwer“-Reihe führt Georg Weiser nach Kreta, wo es zu einem Familientreffen kommt – das allerdings eine ziemliche Eigendynamik entwickelt. Was passiert?
Wir wollen doch nicht alles verraten, nur so viel: Gerd und Susanne, Weisers Kinder, wissen zufällig wo sich ihr Vater herumtreibt. Sie haben sich aus einem bestimmten Anlass ein Familientreffen auf Kreta in den Kopf gesetzt. Widerwillig fügt sich Weiser. Explosive Zutaten, einmal umgerührt – und schon knallt’s. Alte Befindlichkeiten und Verletzungen kommen an die Oberfläche, dazu neue dynamische Komplikationen. Zwei Familien – die eine aus Griechenland, die andere aus Deutschland – treffen unter spannenden Umständen aufeinander und lernen sich kennen. Großartige Bühne für das bewährte Weiser-Ensemble plus hochkarätigen Gästen.
Sie spielen Georg Weiser zum vierten Mal. Hand auf’s Herz: Mögen Sie ihr Alter Ego eigentlich? Oder anders: Was schätzen Sie an ihm – und was nicht?
Georg Weiser ist nicht mein Alter Ego. Georg Weiser ist ja nur eine Rolle, die ich allerdings wesentlich gestaltet habe. Ich spiele ihn sehr gern. Er ist mir gewissermaßen vertraut. Ich schätze an ihm alles. Ich muss ihn als Schauspieler ja jederzeit vertreten und verteidigen können. Allerdings ist er in dem aktuellen Film definitiv übergewichtig. Das schätze ich nicht an ihm. Das ist ungesund. Ich denke, sollte ich ihm einmal begegnen, könnten wir einen schönen Abend miteinander verbringen. In sein Wohnmobil kriegt er mich jedoch mit keinen sieben Pferden.
Witzig, manchmal zynisch, altersmild-humorig mit ernsten Zwischentönen – so wurden die vorangegangenen Teile gern besprochen. Worauf können sich die Zuschauer im vierten Teil freuen?
Ich hoffe, unsere Zuschauer haben Weiser mittlerweile kennengelernt. In allen Vorführungen auf diversen Filmfestivals hatten wir den bestimmten Eindruck, dass die Leute uns, sprich Familie Weiser und im besonderen Georg, das Familienoberhaupt, gern wiedersehen wollen. Man will wissen, wie Weisers Reise weitergeht. Nach dem Motto: Der Weg ist das Ziel! Und Weiser wird Weiser treu bleiben. Lernt etwas, jedes Mal, kann und will aber auch nicht aus seiner Haut. Marokko, Kreta – Hauptsache Italien! Aber worauf sich die Zuschauer auf keinen Fall freuen können: Waffen, Blut und Kommissare.

 

  • Montag, 6. Mai 2024, 20.15 Uhr
  •  ab Samstag, 27. April 2024, für ein Jahr in der ZDFmediathek

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text – und Bildquelle: ZDF, Fotocredit:  ZDF/Kandanoleon Manolis.

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