Gefahr von Kohlenmonoxid-Vergiftungen im Sommer
Holzkohlegrills in der Wohnung, Heizpilze in der Garage oder Stromaggregate in der Gartenlaube können lebensgefährliche CO-Vergiftungen verursachen. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/133541 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen/Urban Ruths"

Gefahr von Kohlenmonoxid-Vergiftungen im Sommer

Initiative warnt vor lebensgefährlichem Abgasrückstau an heißen Sommertagen und vor der falschen Nutzung von Grills und Heizpilzen

Vergiftungsgefahr durch Kohlenmonoxid (CO) an heißen Sommertagen

Erfahrungen der letzten Jahre belegen: Nicht nur während der Heizperiode treten in Deutschland vermehrt CO-Vergiftungen auf. Auch in den Sommermonaten müssen Feuerwehren und Rettungsdienste ausrücken, um Menschen mit Vergiftungserscheinungen aus Häusern und Wohnungen zu retten. “An sehr heißen Sommertagen kann es passieren, dass die Abgase der Feuerstätten im Vergleich zur Außenluft nicht heiß genug sind, um vollständig abzuziehen”, erläutert Alexis Gula vom Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks und ergänzt: “Aufgrund des daraus resultierenden Abgasrückstaus kann giftiges Kohlenmonoxid in die Wohnung gelangen und zu gesundheitsgefährdenden CO-Vergiftungen bis hin zum Tod führen.”Auch der Betrieb von mobilen Klimaanlagen oder Dunstabzugshauben kann gefährlich werden, wenn sauerstoffreiche Luft ins Freie abgegeben und durch den entstehenden Unterdruck Kohlenmonoxid aus dem Abgasrohr in die Wohnung gezogen wird.

Heizpilze und Holzkohlegrills in Haus oder Garage sind lebensgefährlich

Eine häufige Unfallursache für Kohlenmonoxid-Vergiftungen im Sommer ist die Nutzung von Heizpilzen, Holzkohlegrills oder benzinbetriebenen Notstromaggregaten in geschlossenen oder halboffenen Räumen. Denn hier kann das giftige Kohlenmonoxid, das bei der unvollständigen Verbrennung der fossilen Brennstoffe entsteht, nicht ausreichend abziehen und lebensgefährliche Konzentrationen erreichen. “Die Betroffenen bemerken nicht, dass sie Kohlenmonoxid einatmen, denn es ist unsichtbar, geruch- und geschmacklos. Akute CO-Vergiftungssymptome wie Übelkeit, Schwindel oder Kopfschmerzen werden meistens nicht als solche erkannt.”, so Dr. Hella Körner-Göbel von der Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Notärzte Deutschlands e.V. (BAND). In den letzten Jahren hatten immer wieder Fälle für Aufsehen gesorgt, in denen Holzkohlegrills in der Wohnung, Heizpilze in der Garage oder Stromaggregate in Partykeller oder Gartenlaube für Verletzte und sogar Tote verantwortlich waren.

CO-Melder warnen rechtzeitig vor dem Atemgift

Die Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen rät zur regelmäßigen Überprüfung und Wartung aller brennstoffbetriebener Geräte. Zusätzlich sollten Kohlenmonoxidmelder in Räumen mit brennstoffbetriebenen Geräten und ergänzend auch in Aufenthalts- und Schlafräumen installiert werden. CO-Melder erkennen bereits geringe Mengen des Atemgiftes in der Umgebungsluft und geben rechtzeitig Alarm, bevor gesundheitsschädliche Konzentrationen erreicht werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text – und Bildquelle: Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen, Fotocredit: Urban Ruths

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