Die polarisierende Person, die jemals im Dschungelcamp war, ist mit Abstand Gil Ofarim (43). Nach seinem erfundenen Davidstern-Skandal in einem Leipziger Hotel haben bereits mehrere Camper angekündigt, mit dem Musiker auf Konfrontation gehen zu wollen. Der Versuch scheiterte bereits in den Anfängen und am Lagerfeuer im Camp, gab es von Gil auf Ariels Drängen dann eine klare Ansage. Der Grund für das Schweigen ist wohl rechtlicher Natur. „Ich sag’s dir ganz einfach: Ich kann nicht drüber reden, weil ich nicht drüber reden darf.“ „Ich habe eine Verschwiegenheitserklärung unterschreiben müssen.“ Sein Anwalt Alexander Stevens bestätigte dies inzwischen gegenüber RTL

Wie es für Gil, der mit einer Traumgage zu rechnen hat, weitergehen wird, ist jetzt noch nicht abzusehen. Zwar wurde er schon oft für Prüfungen gewählt, aber letztendlich wollten die meisten Zuschauer das Kreisch Küken Ariel sehen. Wer die Show kennt, kennt auch die Fans. Es gibt „Opfer“ wie schon damals Daniel Küblböck, der so oft in Prüfungen gewählt wurde, aber den Sieg nicht mit nach Hause nehmen konnte. Also wer oft gewählt wird, hat einen Unterhaltungswert. Aber das ist keine Garantie dafür, dass er oder sie gewinnt. Die bisherigen Sieger machten nämlich etwas ganz anderes aus. Sie kümmerten sich um das Camp und ihre Mitbewohner. Sie machten die Prüfungen so gut es ging ohne großes Tam Tam. Letztendlich nimmt der die Krone mit nach hause, der die Herzen der Zuschauer gewinnt.
Bei Gil dürfte das schwer werden. Er könnte sich öffnen, ohne gegen diese Verschwiegenheitsklausel zu verstoßen. Er könnte Einsicht und Mitgefühl zeigen. Was wir bis jetzt gesehen haben, war auch ein großer Teil Show. Vielleicht braucht er noch etwas Zeit? Oder geht es letztendlich doch nur um das Geld? Gil Ofarim hat einen Fehler gemacht. Dafür kann man ihn nicht ein Leben lang bestrafen. Er ist ein begnadeter Musiker und Schauspieler und sollte in erster Linie die Chance ergreifen und beweisen, dass er bereut, was er getan hat und sich nun wieder auf seine Musik konzentrieren.

Ariel, das Camp-Küken, hat sich bisher vor allem durch lautes Schreien in den Vordergrund gestellt. Besondere Leistungen hat sie nicht erbracht. Woher sollte man sie eigentlich kennen? In ihren bisherigen Reality Shows ist die Schweizerin als aufbrausende Streitsüchtige in Erscheinung getreten, die sich gerne mit Fremden anlegt. Hubert Fella hingegen hat die Zuschauerherzen zu Recht im Sturm erobert.
In der 19. Staffel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ (Dschungelcamp 2026) treten zwölf Kandidaten an, um die Krone im südafrikanischen Dschungel zu erobern. Zu den Teilnehmern gehören Reality-Stars wie Ariel Hediger, Umut Tekin, Samira Yavuz und Eva Benetatou, Gil Ofarim, Simone Ballack, Mirja du Mont, Hardy Krüger junior, Nicole Belstler-Boettcher, Stephen Dürr, Hubert Fella und Patrick Romer.
Der Dschungelcamp–Start überzeugt im TV und im Streaming: Parallel zur linearen Ausstrahlung verzeichnete das Format auf RTL+ im Premiumbereich bereits am Freitag und Samstag eine sehr hohe Nutzung. Über beide Tage hinweg erreichte IBES hier 1,09 Millionen Views. Das entspricht einem Plus von 30.000 Views gegenüber dem Vorjahr. Da lag der Wert nach zwei Tagen bei 1,06 Millionen.

Auch die 3. Live-Show von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ Am Sonntagabend um 20:15 Uhr behauptete sich souverän an der Spitze der Primetime: In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen erreichte Folge drei starke 26,0 Prozent Marktanteil. Damit war das Dschungelcamp erneut die meistgesehene Sendung des Abends in der jungen Zielgruppe und hier noch stärker als am Samstag. Bei den 14- bis 59-Jährigen waren es 20,9 Prozent. In beiden Zielgruppen lief der Dschungel damit besser als im Vorjahr. Insgesamt schalteten 3,56 Millionen Zuschauer:innen ab 3 Jahren ein, also mehr als noch am Vortag. Der Gesamtmarktanteil lag bei 12,8 Prozent.
Erstmals startete der Dschungel Abend bereits um 19:05 Uhr mit „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! Die Stunde davor„. Die Warm-up-Show mit Angela Finger-Erben und Olivia Jones erzielte 10,5 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 59-Jährigen.
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