In der Weihnachtsbäckerei: Für Rolf Zuckowski hat Musik eine besondere Kraft
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In der Weihnachtsbäckerei: Für Rolf Zuckowski hat Musik eine besondere Kraft

Vor 33 Jahren hat der Liedermacher seinen Weihnachtshit geschrieben. Heute lädt er Kinder zum gemeinsamen Musizieren ein. Rolf Zuckowski hält sich selbst für keinen besonders guten Bäcker, auch wenn er seiner Frau immer gerne aus dem Türwinkel zugeschaut hat, wenn sie in der Küche gebacken hat. “Wenn ich selbst gut backen könnte, hätte ich das Lied “In der Weihnachtsbäckerei” wohl nie geschrieben. Der Text ist doch Ausdruck von absoluter Hilflosigkeit”, bekennt der Musiker lachend. Heute, 33 Jahre später, musiziert der Hamburger Liedermacher weiter. Als im März in Deutschland das öffentliche Leben heruntergefahren wurde, begann er vom häuslichen Dachstübchen aus mit seinem Smartphone musikalische Grüße auf Facebook und Instagram zu posten – und fühlt sich den Menschen so nahe wie nie zuvor. “Wenn ich in meinem Dachstübchen singe, dann ist das ganz direkt, fast privat. Dadurch entsteht eine unglaubliche Nähe zwischen mir und meinen Zuhörern”, sagt er.

Erstmals die eigene Seele spüren

Musik hat für den 73-jährigen Musiker die Kraft, Menschen auf besondere Weise zusammenzubringen. “Musik kann etwas, was nur Musik kann”, sagt Zuckowski, der für seine Lieder wie “Wie schön, dass du geboren bist” und “Stups, der kleine Osterhase” bekannt ist. Durch Musik machten Kinder vielleicht sogar die erste Erfahrung damit, ihre eigene Seele zu spüren – und merkten, dass der andere auch eine Seele hat, so Zuckowski. “Und wenn man das weiß, geht man anders miteinander um.” Auch helfe es ihnen, gerne in Kindergarten und Schule zu gehen, wenn dort gesungen werde. “Die Kinder wachsen auf eine Art zusammen, die im normalen Unterricht nicht immer ganz leicht zu erreichen ist.”

Angebot zum Mitsingen und Mitmachen

Zuckowski freut sich heute darüber, dass er von seinem Dachstübchen aus weiterhin Gemeinsamkeit beim Musizieren herstellen kann, in Zeiten, in denen das Chorsingen im Moment fast zum Stillstand gekommen ist. “Ich habe versucht, den Familien nicht nur etwas vorzusingen, sondern ein Angebot zu machen, mitzusingen, mitzumachen.” Er habe sehr schnell das Gefühl gehabt, dass er den Kindern etwas für ihre Zeit zu Hause geben können, sagt er: “Anregung, Bereicherung und vielleicht sogar ein bisschen seelische Unterstützung.”

Text – und Bildquelle: Baby und Familie, Fotocredit: w&B/ EVA HAEBERLE

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