Das Kölner Stadtradeln endete in diesem Jahr mit einem Rekordergebnis. 6.980 Teilnehmer*innen sind in 441 Teams im Aktionszeitraum vom 1. bis 21. September insgesamt 1.400.233 Kilometer geradelt. Damit konnten während des dreiwöchigen Aktionszeitraums rund 206 Tonnen CO2 im Vergleich zur Fahrt mit dem Auto eingespart werden. Köln belegt im Ranking aller teilnehmenden Städte und Landkreise Platz 19.

2019 legten die Teilnehmer*innen beim Kölner Stadtradeln 773.499 Kilometer zurück, im vergangenen Jahr 1.053.952 Kilometer. William Wolfgramm, Beigeordneter für Umwelt, Klima und Liegenschaften, betont, dass Köln sich gegenüber dem Vorjahr erneut steigern konnte, und stellt fest: „Auch wenn wir in diesem Jahr die gesetzte Zielmarke von 1,5 Millionen Kilometern nicht ganz erreicht haben, zeigen die letzten beiden Jahre einen eindeutigen, starken Trend. Jede geradelte Strecke ist ein Schritt hin zu mehr Klimaschutz. Ich freue mich, dass sich so viele Menschen am Kölner Stadtradeln beteiligt und ein aktives Zeichen für mehr Klimaschutz in unserer Stadt gesetzt haben.“

Köln nahm bereits zum sechsten Mal am Stadtradeln teil. Prominente Unterstützung erhielt die Aktion durch die Band Cat Ballou. Unter dem Motto: „Du. Dein Rad. Deine Stadt“ stieg die Band gemeinsam mit allen teilnehmenden Teams auf das Rad und stellt 25 mal zwei Eintrittskarten für ein „Meet & Greet“-Konzert im Sommer 2022 zur Verfügung, die unter allen Teilnehmenden verlost werden.

Die Kampagne ist eine Aktion des Klimabündnisses und ein internationaler Wettbewerb für Radverkehr und Radförderung, bei dem die teilnehmenden Kommunen gegeneinander antreten. Wer in einer Kommune arbeitet, wohnt oder studiert, kann mit mindestens zwei Personen ein Team bilden und um die Wette radeln. Ziel ist es, möglichst viele Menschen zum Umstieg auf das Fahrrad zu begeistern und dadurch klimaschädliches CO2 einzusparen. Organisiert wurde die Kampagne in Köln erneut von der Koordinationsstelle Klimaschutz und dem Amt für Straßen- und Verkehrsentwicklung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Stadt Köln, Fotocredit: KNJ/Martina Uckermann