Kunst an Kölner Litfaßsäulen: neues Motiv „Come to where the carbon is“ von Marcel Stahn

Kunst an Kölner Litfaßsäulen: neues Motiv „Come to where the carbon is“ von Marcel Stahn

In dieser Woche wird ein neues Motiv der Kunstaktion „Kunst an Kölner Litfaßsäulen“ plakatiert: „Come to where the carbon is“ von Marcel Stahn. Es wird zwei Monate lang auf 25 Litfaßsäulen im Kölner Stadtgebiet zu sehen sein.

Bei „Come to where the carbon is. Come to Cologne Country“ steht der Baum im Fokus einer Suche nach besonderen Formen und Szenarien vor dem Hintergrund seiner Bedeutung als Kohlenstoffspeicher und Schattenspender in der Stadt. Dazu der Künstler: „Den Stamm durchschnitten und frei schwebend, ohne volle Blätterpracht, plakatiert auf die massiven Kölner Litfaßsäulen, löst der Anblick auch Nachdenken und vielleicht Sorge aus. Denn eigentlich brauchen wir doch jeden einzelnen Baum in unserer Stadt!“ Marcel Stahn erinnert sich: „Als Kind waren manche Obstbäume besser als jedes Klettergerüst und nicht zuletzt seit Hermann von Pückler-Muskau ist bekannt, wie ideale Naturszenarien künstlich angelegt werden, um uns besonders schöne Ausblicke durch Geäst auf wunderbare Landschaften zu ermöglichen.“

Marcel Stahn wurde 1984 in Duisburg geboren, er lebt und arbeitet in Köln. Der Künstler studierte von 2008 bis 2012 Kommunikationsdesign an der Fachhochschule in Düsseldorf und von 2012 bis 2017 freie Kunst an der Kunstakademie in Düsseldorf. Stahn greift Phänomene gesellschaftlichen Lebens als Anknüpfungspunkte für seine künstlerischen Arbeiten auf. Partizipation und Intervention nehmen ebenfalls einen hohen Stellenwert ein, ebenso wie die „Brücken und Brüche politischer, ökonomischer, struktureller und systemischer Aspekte“.

Für die Kunstaktion ist ein Motivwechsel alle zwei bis drei Monate geplant. Die ersten sechs Motive hat das Kulturamt bereits aus insgesamt 137 Einreichungen ausgewählt. Die Kunstaktion soll bis 2029 fortgeführt werden.

 

Weitere Informationen sind unter www.stadt-koeln.de/kunstsäulen abrufbar.

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Stadt Köln, Bildrechte: KNJ/Martina Uckermann

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