Städtische Berufsfeuerwehr löst zu Testzwecken regelmäßig Probealarme aus

 

Der nächste Probelauf für die Sirenen auf Kölner Stadtgebiet findet am Samstag, 2. April 2016, statt. Dann werden die Systeme von der Kölner Berufsfeuerwehr wieder auf Funktionalität überprüft. Außerdem vermittelt der Probealarm den Bürgerinnen und Bürgern, wie sie sich im Notfall verhalten sollen. Um 14 Uhr löst die Berufsfeuerwehr alle 81 Kölner Sirenen aus. In Köln sind die Warnsignale probeweise vier Mal im Jahr zu hören.

 

Der Probealarm beginnt mit einem einminütigen Dauerton, der im Ernstfall „Entwarnung“ bedeutet. Danach folgt eine fünfminütige Pause. Anschließend ist ab 14.06 Uhr ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton zu hören. Dabei handelt es sich um das eigentliche Warnsignal, das bei einem echten Notfall auf eine Gefahrenlage hinweist. Nach einer weiteren fünfminütigen Pause schließt um 14.12 Uhr ein einminütiger Entwarnungsdauerton den Probealarm ab.

 

Die Bürger sollen im Ernstfall bei einer Auslösung der Sirenen geschlossene Räume aufsuchen, Passanten bei sich aufnehmen, Türen und Fenster geschlossen halten und das Radio einschalten. Die Berufsfeuerwehr kann sich bei akuten Gefahren direkt in das laufende Hörfunkprogramm von Radio Köln einblenden und unmittelbar von der Leitzentrale aus weitere Verhaltenshinweise geben. Aktuelle Informationen gehen von der Berufsfeuerwehr umgehend auch an das Programm von WDR 2. Zudem werden im Ernstfall gegebenenfalls auch Lautsprecherwagen eingesetzt.

 

Derzeit sind die Sirenensignale noch nicht im gesamten Kölner Stadtgebiet zu hören. Die Berufsfeuerwehr ist dabei, das Sirenennetz sukzessive weiter auszubauen und zusätzliche Sirenen nach und nach in Betrieb zu nehmen. Die Rückmeldungen, ob und wie die Sirenen funktionieren, erfolgen durch Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr, Mitglieder der Löschgruppen in den Stadtteilen und einige Bürger, die sich bei der Berufsfeuerwehr als freiwillige „Sirenenpaten“ gemeldet haben.

 

Auch viele Städte und Kreise rund um Köln lösen ihre Sirenen quartalsmäßig zur Probe aus, beispielsweise die Städte Bonn, Brühl, Aachen, Wesseling, Leverkusen und Krefeld sowie der Rhein-Sieg-Kreis und der Rheinisch-Bergische Kreis. Die Berufsfeuerwehr wird die Informationen zum Kölner Probealarm am 2. April 2016 auch in das so genannte modulare Warnsystem (MoWaS) einspeisen. Über MoWaS gelangen die Daten zu der vom Bundesamt für Bevölkerungs- und Katastrophenhilfe betriebenen Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten App). NINA warnt bundesweit vor Gefahren, auf Wunsch des Nutzers auch nur für konkret zu benennende Standorte. Insofern erhalten Nutzer der App NINA – erstmalig und zunächst als Testlauf gedacht – auch die Ankündigung des April-Probealarms in Köln. Weitere Informationen zum Probelarm gibt die Berufsfeuerwehr unter der städtischen Internetadresse www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/feuerwehr/was-tun-bei-sirenenalarm/.

 

Quelle: Stadt Köln, Archivbild