Oberbürgermeisterin Henriette Reker plant Ombudsstelle für Flüchtlinge

Oberbürgermeisterin Henriette Reker plant Ombudsstelle für Flüchtlinge

Unabhängige Anlaufadresse für Fragen und Beschwerden

 

Die Zahl der von der Stadt Köln unterzubringenden Flüchtlinge steigt seit Monaten kontinuierlich an. Aktuell bringt die Stadt mehr als 11.900 Geflüchtete in ganz unterschiedlichen Wohnformen unter. Im Rahmen von Notmaßnahmen sind zurzeit fast 4.000 Personen vorübergehend in Sporthallen, umgebauten Gewerbeobjekten sowie in Leichtbauhallen untergebracht.

 

Als Ansprechpartner für Fragen, Beschwerden und Hinweise stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtungen sowie die dort durch die Stadt Köln eingesetzten Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter zur Verfügung. Darüber hinaus können sich die Betroffenen an die Helferinnen und Helfer der dort tätigen ehrenamtlichen Initiativen, die Kölner Flüchtlings-Beratungsstellen, den Kölner Flüchtlingsrat und andere Institutionen wenden.

 

Um das Angebot für Rat- und Hilfesuchende weiter auszubauen, plant Oberbürgermeisterin Henriette Reker die Einrichtung einer Anlaufstelle für Fragen und Beschwerden von Flüchtlingen. „Durch ein solches Angebot erweitern wir die Palette der Möglichkeiten, um bei Problemen, aber auch bei Gewalt oder Übergriffen schnell und wirkungsvoll reagieren zu können.“, so Oberbürgermeisterin Reker. Um ein Höchstmaß an Neutralität zu gewährleisten, soll die „Ombudsstelle“ nicht bei der Stadtverwaltung oder den Trägern der Einrichtungen angesiedelt sein. Die Stadtverwaltung prüft deshalb zurzeit, wie die Anlaufadresse unabhängig eingerichtet werden kann, um bei den Rat- und Hilfesuchenden Berührungsängste zu verhindern und eine optimale Erreichbarkeit sicherzustellen.

 

Text – und Bildquelle: Stadt Köln

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