Oberbürgermeisterin Reker zum 1. Mai
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Oberbürgermeisterin Reker zum 1. Mai

Traditioneller Arbeitnehmerempfang verschoben / Grußbotschaft an den DGB 

Zu den verschobenen Veranstaltungen im Rathaus gehörte auch der traditionell am Vorabend des 1. Mai stattfindende Arbeitnehmer-Empfang der Oberbürgermeisterin. Henriette Reker hatte sich deswegen bereits vor einigen Tagen mit führenden Vertretern des DGB Köln und der großen Gewerkschaften im Rathaus getroffen und gemeinsam mit ihnen eine Übersicht über die aktuelle Situation in den verschiedenen Branchen in Köln vorgestellt.

Gestern, Donnerstag, 30. April 2020, hat sie dem DGB Köln folgende Grußbotschaft übermittelt.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker: „So gerne wäre ich wie in den letzten zehn Jahren  – seitdem ich wieder in Köln lebe – am 1. Mai gemeinsam mit Ihnen durch die Straßen Kölns gezogen, und hätte an einer tatsächlichen Kundgebung teilgenommen. Ich danke dem Deutschen Gewerkschaftsbund, dass er so kreativ ist und mit dem Live-Stream zwei Dinge vereint: Sie halten sich an die Abstandsregeln, die wir dringend brauchen, um die Corona-Pandemie so einzudämmen, dass unser Gesundheitssystem leistungsfähig bleibt. Und es gelingt mit diesem Format, die Werte unserer Gesellschaft lebendig zu halten.

Das in diesem Jahr gewählte Motto „Solidarisch ist man nicht allein“ sollte unsere gelebte Realität im Corona-Alltag und weit darüber hinaus sein. Und wir sollten aus der Corona-Zeit mehrere Lektionen für die Zukunft unserer Arbeitswelt mitnehmen. Eine ist: Die Arbeit am Menschen ist ebenso wertvoll wie die Arbeit am Schreibtisch – und sollte genauso gut bezahlt werden. Meine Damen und Herren, so viele Branchen kämpfen aktuell um ihr Überleben – Selbstständige, Mittelständler und auch Konzerne. Überall sind Mitarbeitende betroffen, und ganze Familien fürchten um ihre Existenz. Und wir wissen alle: Politische Veränderungen kommen immer auf großen gesellschaftlichen Druck zustande. Und deshalb finde ich es gut, dass wir auch in diesen Zeiten weiter für die Gerechtigkeit demonstrieren.“

 

 

 

 

 

 

 

 

Text – und Bildquelle: Stadt Köln

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