Das Bauwerk weist erhebliche Schäden auf, die die Verkehrssicherheit gefährden

Die Straßenbrücke „Am Flachsrosterweg“ in Köln-Höhenhaus, die die Gleise der Deutschen Bahn (DB) quert, wird während der derzeitigen Generalsanierung und damit verbundenen Sperrung der DB-Strecke Köln – Wuppertal zurückgebaut. Die Einrichtung der Baustelle erfolgt hierfür ab Montag, 18. Mai 2026.

Die Brücke aus dem Jahr 1967 weist insbesondere an den Konsolen, auf denen die Fahrbahnplatte aufliegt, erhebliche Schäden auf, die die Tragfähigkeit und Verkehrssicherheit gefährden. Eine Instandsetzung der in die Jahre gekommenen Brücke ist wirtschaftlich nicht darstellbar, deshalb muss sie während der aktuellen Sperrung der Bahngleise abgerissen werden. Ein Abriss außerhalb der aktuellen Sperrpause der DB-Strecke würde hohe Zusatzkosten für den Schienenersatzverkehr zwischen Leverkusen und Köln zu Lasten der Stadt Köln verursachen.

Sowohl die von der Bezirksvertretung Mülheim beschlossene Kfz-Behelfsbrücke als auch die vom Dezernat für Mobilität der Stadt Köln vorgeschlagene provisorische Fuß- und Radwegebrücke können in der verbleibenden Sperrzeit der DB bautechnisch nicht mehr umgesetzt werden.

Die Verwaltung wird die Verkehrssituation nach Entfall der Brücke beobachten und gegebenenfalls Maßnahmen zur Verbesserung dieser umsetzen.

Die Stadt plant einen Neubau der Brücke, die dann wieder vollumfänglich für den Verkehr zur Verfügung steht. Planmäßig steht die nächstmögliche Sperrpause der DB, voraussichtlich im Jahr 2032, für den Neubau zur Verfügung. Über den Neubau der Brücke müssen noch die politischen Gremien entscheiden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: STadt Köln, Fotocredit: KNJ/Martina Uckermann (Archivbild)

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