„ALLE!“ – dieser Ausruf machte 1996 einen Werbespot ikonisch und eine regionale Wurstmarke bundesweit bekannt. 30 Jahre später bringt die Rügenwalder Mühle in Zusammenarbeit mit der Agentur elbdudler ihren legendären Reiter-Spot zurück – nicht als nostalgische Kopie, sondern als selbstironische Neuinterpretation, in der jedes Detail des Originals eine moderne Übersetzung findet.
Mit E-Schwalbe statt Pferd, Kiosk statt Fleischerei und einem Multi-Community-Cast rund um Wilson Gonzalez Ochsenknecht als Großstadtcowboy und Rapperin Nura als Kioskverkäuferin startet die Marke das neue Jahr mit einem popkulturellen Momentum, das drei Generationen verbindet.
Statt klassischer Produkt- und Rezeptkommunikation im umsatzstarken Januar setzt die Rügenwalder Mühle mit dem Social-First-Highlight auf humoristisches Storytelling. Der Cast vereint Mainstream-Bekanntheit, Hip-Hop-Kredibilität und Social-Media-Reichweite: Neben Wilson Gonzalez Ochsenknecht und Nura sind die bekannten Content Creator Carlo Sommer, Ben Bernschneider und Gio1Neun zu sehen.
Nostalgie als kulturelles Momentum, organische Sehnsucht der Community
„Der Reiter-Spot war 1996 für das Unternehmen ein mutiger Schritt – es war damals ein bewusstes Investment in die Marke. Der Reiter hat die Rügenwalder Mühle nachhaltig geprägt“, erklärt Steffen Zeller, Chief Marketing Officer der Rügenwalder Mühle. „Pünktlich zum 30-jährigen Jubiläum ist der Moment perfekt für die Rückkehr und zeigt: Wir kennen unsere Geschichte und gehen verantwortungsvoll, aber auch mit einem gewissen Augenzwinkern damit um.“
Der ursprüngliche Reiter-Spot wird seit Jahren auf Plattformen wie TikTok, Reddit und YouTube zitiert und von der Community gefeiert. Der Original-Spot ist über drei Generationen hinweg präsent – Gen X kennt ihn aus dem Fernsehen, Millennials von YouTube-Compilations und Twitter-Memes, Gen Z von TikTok-Snippets. „Jetzt geben wir dieser organischen Sehnsucht eine Antwort: das Revival, von dem niemand wusste, dass er oder sie darauf gewartet hat“, so Zeller.
Bewusstes Marken-Momentum im Akquisitionsmonat Veganuary
Statt Präsenz im linearen Fernsehen veröffentlicht das Familienunternehmen aus Bad Zwischenahn den Spot „Social First“. Der Launch-Zeitpunkt ist strategisch gewählt: Januar ist der wichtigste Monat für Neukunden in der Fleischalternativ-Kategorie. Gleichzeitig erreicht die gesellschaftliche Nostalgie für die 90er- und 2000er-Jahre einen Höhepunkt in kultureller Sichtbarkeit und kommerzieller Verwertung.
Zukunft mit Herkunft im Rücken
„Den Reiter-Spot in dieser Art neu zu inszenieren bedeutet: Nostalgie trifft Neuzeit und Vertical Storytelling trifft echte Markenarbeit. Kurz gesagt: Diese Kampagne ist aus der Community gedacht, aber für die Marke gemacht“, sagt Juliana Buhse, Director Strategy bei elbdudler. Steffen Zeller ergänzt: „Und genau so möchten wir es schaffen, dass der Spot auch noch weitere 30 Jahre ikonisch bleibt.“
Die Sehnsucht nach dem Feierabend
Der neue Reiter-Spot reiht sich als Social-First-Highlight nahtlos in die übergeordnete Feierabend-Kampagne der Rügenwalder Mühle ein, die neben der medialen Aktivierung auch auf Gewinnspiele am Point of Sale (POS) setzt. Unter anderem können Kund:innen Feierabend-Merchandise gewinnen, das Wilson Gonzalez Ochsenknecht und Nura im Spot tragen. Im Fokus steht dabei das Verbindende: die Vorfreude auf den gemeinsamen Feierabendmoment und den leckeren Genuss. „Der ganze Januar feiert bei uns eben Feierabend“, betont Zeller abschließend.
Text – und Bildquelle: Rügenwalder Mühle Carl Müller GmbH & Co.KG, Fotocredit: Rügenwalder Mühle Carl Müller/Fotograf: Rügenwalder Mühle / Jules Esick
