Schauspielerin Caro Cult lässt für PETA-Motiv die Hüllen fallen und stellt klar: „Alle Tiere haben die gleichen Teile“

Schauspielerin Caro Cult lässt für PETA-Motiv die Hüllen fallen und stellt klar: „Alle Tiere haben die gleichen Teile“

Die nackte Wahrheit: Schauspielerin Caro Cult präsentiert sich für PETA hüllenlos auf einem Motiv mit klarer Aussage: „Alle Tiere haben die gleichen Teile“. Um daran zu erinnern, dass es sich bei „Eisbein“, „Schinken“ oder „Rippchen“ um ein Körperteil eines einst fühlenden Lebewesens handelt, ist der Körper der 26-Jährigen entsprechend beschriftet. Mit dem Motiv reiht sie sich in die Liste Prominenter ein, die sich im Zuge internationaler PETA-Kampagnen schon für die vegane Ernährung starkgemacht haben, so beispielsweise Joaquin Phoenix, Alicia Silverstone oder Pamela Anderson. Caro Cult lebt seit 2009 vegan und engagiert sich bereits seit mehreren Jahren für die Tierrechtsorganisation.

„Ich finde es respektlos, zu sagen, dass die Körperteile mancher Tiere weniger wert sind als die von anderen oder als die von Menschen. Durch Bezeichnungen wie ‚Schnitzel‘ oder ‚Schinken‘ werden Dinge entfremdet – vermutlich, um es erträglicher zu machen. Aber wie wir es auch nennen: Es sind Teile einer Tierleiche, ein Stück vom Rücken, Oberschenkel oder Arm – also Körperteile und Organe, die auch wir haben“, so Caro Cult. 2016 übernahm Caro Cult ihre erste große Hauptrolle in „High Society“ und stieg nach einigen Neben- und Hauptrollen in verschiedenen TV-Produktionen Ende 2018 mit einer Hauptrolle in die dritte Staffel der Erfolgsserie „Babylon Berlin“ ein. Aktuell ist die Berlinerin als „Lotta“ Teil der Netflix-Serie „Biohackers“ und steht derzeit für die zweite Staffel vor der Kamera. Für PETA sprach die Schauspielerin schon 2017 in einem Video über ihre Entscheidung, vegan zu leben. 2018 war sie außerdem in der Jury des „Vegan Fashion Award“ der Tierrechtsorganisation. Mit dem aktuellen Motiv positioniert sich Caro Cult klar gegen Speziesismus und für eine vegane Ernährung. „Mir macht es richtig Spaß, vegan zu essen: Ich tue meiner Gesundheit, der Umwelt und anderen Lebewesen etwas Gutes.“

800 Millionen getötete Lebewesen pro Jahr – wie tierlieb sind wir wirklich?

PETA weist darauf hin, dass willkürlich zwischen sogenannten Haustieren und den zur Ausbeutung freigegebenen „Nutztieren“ unterschieden wird. Diese Denkweise ist bezeichnend für die Logik des Speziesismus, der Geschöpfe aufgrund ihrer Artzugehörigkeit diskriminiert. Viele Menschen sehen hinter Fleisch und anderen Produkten tierischer Herkunft nicht das getötete Lebewesen. Doch allein in Deutschland werden jährlich 800 Millionen Landlebewesen wegen ihres Fleisches in enge Ställe eingesperrt. Sie bekommen die Schwänze abgeschnitten, werden enthornt und männliche Tiere ohne Betäubung kastriert. Im Schlachthof werden ihnen die Kehlen durchgeschnitten – teils nur mit unzureichender Betäubung, sodass sie langsam und qualvoll ausbluten. Ganz gleich, ob „Bio“ oder konventionelle Haltung: 100 Prozent der Tiere werden getötet, lange bevor sie ihre natürliche Lebenserwartung erreichen.

Produkte tierischer Herkunft sind Klimakiller Nummer eins und Gesundheitsrisiko

Der Konsum von Fleisch, Milch und Eiern verursacht zudem die größten Umweltprobleme unserer Zeit. Aus wirtschaftlichen Gründen halten Landwirte immer mehr Tiere. Infolgedessen nimmt der Gülleausstoß und mit ihm auch die Grundwasserbelastung zu. In deutschen Tierhaltebetrieben kommen Hunderte Tonnen Antibiotika zum Einsatz; einen großen Teil davon scheiden die Tiere unverändert wieder aus. Mit der Gülle können somit auch Medikamentenreste und resistente Keime in die Natur und in unser Trinkwasser gelangen. Die Auswirkungen, beispielsweise von Antibiotikaresistenzen, sind schon heute deutlich spürbar: Allein in Europa sterben schätzungsweise 30.000 Menschen im Jahr an bakteriellen Erkrankungen, weil Antibiotika durch Resistenzbildungen unwirksam werden.

PETAs Motto lautet in Teilen: Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie essen oder sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Text – und Bildquelle: PETA

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