Schreibabys: Hilfe für betroffene Eltern
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Schreibabys: Hilfe für betroffene Eltern

Wenn Babys schreien ist das normal – anders können sie sich nicht ausdrücken. Doch wenn ein Kind mehr als drei Stunden am Tag, an mehr als drei Tagen pro Woche und über mindestens drei Wochen hinweg schreit, spricht man von einem Schreibaby. Nach Zahlen der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin sind rund zehn Prozent aller Säuglinge davon betroffen: Sie lassen sich durch typische Strategien wie Hochnehmen, Schaukeln, Stillen, Wickeln oder Körpernähe nicht beruhigen. „Einen Zaubertrick der allen Familien hilft, gibt es leider nicht“, sagt Dr. Anna Georg vom Institut für Psychosoziale Prävention des Universitätsklinikums Heidelberg.

Schreiambulanzen helfen gestressten Eltern weiter

Eine Anlaufstelle für Eltern sind Schreiambulanzen, die es flächendeckend in ganz Deutschland gibt (www.eltern sein.info/suche-schreiambulanzen). Dort werden sie darin unterstützt, sich wieder selbstbewusster in ihrer Rolle als Eltern wahrzunehmen und den Alltag zu Hause sicherer zu machen. In der Regel reichen schon wenige Beratungstermine, um die Situation zu verbessern. Wichtig ist, zuvor körperliche Ursachen auszuschließen. Wie zum Beispiel eine Nahrungs- mittelunverträglichkeit, etwa eine Kuh- oder Sojamilcheiweiß-Unverträglichkeit. Aber auch Atemwegs- oder Harninfekte, unerkannte Knochen- oder Leistenbrüche sowie eine Schädigung des zentralen Nervensystems müssten zunächst abgeklärt werden.

Wichtig ist: Das Wohl des Kindes geht immer vor. Gestresste Eltern dürfen ihr Kind auf keinen Fall schütteln, weil es andernfalls schwere bis tödliche Verletzungen davontragen kann. Besser ist es, den Säugling kurz im Babybett allein zu lassen und sich in einem anderen Raum zu beruhigen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text – und Bildquelle: Baby und Familie, Fotocredit. Wort & Bild Verlag/PlainpictureGmbH_HalfPoint

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