Wie das niederländische Unternehmen Mokumono die Fahrradherstellung näher an die Heimat bringt

Wie das niederländische Unternehmen Mokumono die Fahrradherstellung näher an die Heimat bringt

Bereits im Jahre 2015 gründete der niederländische Design-Student Bob Schiller mit seinem Zwillingsbruder Tom das Unternehmen Mokumono Bicycles. Dabei nutzt das aufstrebende Team Erkenntnisse aus der Automobilindustrie und bringt die Fertigung näher an die Heimat zurück. Bob Schiller erkannte eines Tages: 27 % aller Fahrten in den Niederlanden werden mit dem Fahrrad erledigt, doch der überwiegende Teil dieser Verkehrsmittel wird im Ausland gefertigt.

Mokumono wollte mit der Produktion beginnen, um erste Kundenaufträge zu erfüllen

Für ihn war diese Erkenntnis ein Symptom für eine ineffiziente und veraltete Produktionsmethode. Gerade in der heutigen Zeit haben Unternehmen darüber hinaus immer mehr den Wunsch auch umweltfreundlich zu agieren und eine lange Importkette war noch nie umweltfreundlich. Also entschied Mokumono, Fahrräder direkt vor Ort herzustellen und zu vertreiben. Aus einer guten Idee wurde schon bald ein erstes Modell und daraus schließlich ein Prototyp. Mokumono wollte mit der Produktion beginnen, um erste Kundenaufträge zu erfüllen. Als Partner wurde schnell der On-Demand-Fertigungsservice von 3D Hubs ausgemacht, der seitdem die Teile liefert, die Mokumono in seinem eigenen Werk in den Niederlanden montiert. Der günstige Preis und die einfache Handhabung überzeugten Bob Schiller: „Ich musste meine Zeit nicht damit verschwenden, einen Lieferanten zu finden und zu verwalten. Ich konnte einfach meine Bestellung aufgeben und meine Teile auf einer Plattform abrufen.“

Durch ausgeklügelte Algorithmen wie der automatisierten Konstruktionsanalyse wird das Design in Echtzeit auf eventuelle Fehler untersucht

Der innovative und umweltfreundliche Ansatz von Mokumono wurde belohnt: Auf der Eurobike 2017 wurde die Marke mit dem Gold Award ausgezeichnet und erhält eine große Beachtung innerhalb der Branche. 3D Hubs – Digitale Fertigung leicht gemacht Die On-Demand-Fertigungsplattform 3D Hubs wurde im Jahre 2013 gegründet und hat seitdem mehr als 3.000.000 Teile für kleine und große Unternehmen hergestellt. Ingenieure können ihre Designs direkt auf der Webseite von 3D Hubs hochladen. Durch ausgeklügelte Algorithmen wie der automatisierten Konstruktionsanalyse wird das Design in Echtzeit auf eventuelle Fehler oder potentielle Design-Probleme untersucht. Dieses auch als DfM – Design for Manufacturing – bekannte Verfahren wird Ihnen kostenlos zur Verfügung gestellt. Sie erhalten direkt ein Sofortangebot von 3D Hubs, das sämtliche Kosten umfasst. Sollten Sie dieses annehmen, dann kann die Produktion Ihrer Teile direkt an einem der über 130 Standorte beginnen. Je nach Auftrag oder individueller Anforderung wird für die Herstellung Ihrer Teile entweder der 3D Druck Service oder die CNC-Bearbeitung genutzt.

Und wenn die benötigten Bauteile schließlich eintreffen, dann stellen Sie fest, dass diese nicht passen oder fehlerhaft produziert wurden?

Schnelle Lieferzeiten und kostengünstige Teile – auch bei einer geringen Menge – sprechen für sich. Sie möchten produzieren, aber die richtigen Bauteile sind nicht verfügbar, nicht lieferbar, oder die Lieferung würde eine lange Zeit in Anspruch nehmen? Und wenn die benötigten Bauteile schließlich eintreffen, dann stellen Sie fest, dass diese nicht passen oder fehlerhaft produziert wurden? So etwas sollte im heute stärker denn je umkämpften Markt nicht passieren. Es kostet Geld, Nerven und vor allem Zeit. Die digitale Fertigung bietet hier einen Ausweg. Verfahren wie die bewährte CNC-Bearbeitung oder die vor allem unter dem Namen 3D-Druck bekannte additive Fertigung machen es möglich. Bauteile können Ihren Anforderungen entsprechend direkt vor Ort produziert werden und sind innerhalb weniger Tage bei Ihnen – garantiert passend, denn diese Verfahren arbeiten millimetergenau nach Ihren Vorgaben. Quelle: Media World, Fotocredit: Mokumono,

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