Das ZDF trauert um den Schauspieler Alexander Held, der am 12. Mai 2026 im Alter von 67 Jahren überraschend nach kurzer Krankheit gestorben ist. Im ZDF zeigte er in verschiedenen Produktionen sein schauspielerisches Können.

Bis zuletzt spielte Alexander Held in den ZDF-Samstagskrimis „Stralsund“ (seit 2010) und „München Mord“ (seit 2014) zwei unterschiedliche Kriminalhauptkommissare: Karl Hidde, einen kontrollierten, spröden, aber loyalen Kommissar und mit Ludwig Schaller ein chaotisches Genie, der mit Empathie und Bauchgefühl die Fälle löst.

Frank Zervos, Leiter der ZDF-Hauptredaktion Fernsehfilm/Serie I und Stellvertretender Programmdirektor: „Wir sind sehr traurig. Wenn ich an Alexander Held denke, dann denke ich an seinen hintergründigen, melancholischen Blick, der seinem Spiel eine philosophische Note gab und an seinen feinen Humor, mit dem er seine Rollen ausstattete. Alexander Held wird dem Film und Fernsehen sehr fehlen.“

Der vielfach ausgezeichnete Schauspieler arbeitete zunächst an den großen deutschsprachigen Bühnen, unter anderem den Münchner Kammerspielen, der Freien Volksbühne Berlin und in den Salzburger Festspielen, bevor er sich dem Kino und Fernsehen zuwandte. Alexander Helds Rollen decken ein breites Spektrum ab: vom internationalen Kino in Steven Spielbergs “ Schindlers Liste“ bis zu zahlreichen Haupt- und Nebenrollen im deutschen Fernsehen. Im ZDF war er in vielen verschiedenen Rollen zu sehen, unter anderen in den Event-Mehrteilern „Tannbach – Schicksal eines Dorfes“ und „Unterleuten – Das zerrissene Dorf“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text – und Bildquelle: ZDF, Fotocredit: ZDF/Sandra Hoever

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