Architekturikone wird zur Partyzone – Museum für Angewandte Kunst feiert 60-jähriges Bestehen seines Museumsbaus

Architekturikone wird zur Partyzone – Museum für Angewandte Kunst feiert 60-jähriges Bestehen seines Museumsbaus

Für einen Tag wird der Museumsbau von Rudolf Schwarz und Josef Bernard zur Partyzone. Am Samstag, 1. Juli 2017, lädt das Museum für Angewandte Kunst Köln, An der Rechtschule, Köln-Innenstadt, von 16 bis 22 Uhr zu einer Open Air-Party ein – zweiter Teil der Jubiläumsfeierlichkeiten „60 Jahre Museumsbau – eine Architekturikone“. Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung „KOMPAKT IM MAKK“ bietet Live- und DJ-Acts von Tobias Thomas und Freunden aus dem Umfeld des Kölner Labels Kompakt und Dancefloor im Innenhof des Museums sowie eine Lounge in der zentralen Ausstellungshalle mit offenem Treppenhaus. Vor fast 25 Jahren als kleiner Plattenladen gegründet, zählt das Kölner Unternehmen mittlerweile zu den weltweit einflussreichsten Labels für elektronische Musik.

 

Am 24. Mai 1957 wurde als erster großer Museumsneubau im Nachkriegsdeutschland das neue Gebäude des Wallraf-Richartz-Museums auf dem Areal des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Museums (ehemaliges Areal des 1855 abgerissenen Minoritenklosters) errichtet. Durch den wichtigen Zugewinn der Sammlung Ludwig wurden die Ausstellungsflächen bald zu eng, so dass 1986 beide Sammlungen im Museum Ludwig untergebracht wurden, bis im Januar 2001 das Wallraf Richartz-Museum sein neues Haus bezog.

 

Das 1888 gegründete Museum für Angewandte Kunst Köln (damals Kunstgewerbemuseum) war zunächst in der Taubstummenschule An der Rechtschule und dann ab 1900 in einem eigenen Museumsgebäude am Hansaring, einem repräsentativen neugotischen Bau des Architekten Brantzky, untergebracht. Durch dessen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurden die Sammlungen zunächst in Interimsquartieren untergebracht, bis sie 1989 im Museumsbau von Rudolf Schwarz und Josef Bernard ein neues Quartier fanden.

 

Mit dem Umzug in das neue Domizil erfolgte als sichtbares Zeichen für einen Neuaufbruch in eine neue Ära die Umbenennung in „Museum für Angewandte Kunst“. Seit 1989 präsentiert das Museum nach fast 50 Jahren Unterbrechung wieder eine permanente Ausstellung mit der reichen und weltberühmten Sammlung an Kunsthandwerk. Diese wird ergänzt durch die 2008 neu eröffnete Designabteilung „Kunst + Design im Dialog“, einem bislang singulären Ausstellungskonzept, das internationales Design mit Werken der Bildenden Kunst in Beziehung setzt. „KOMPAKT IM MAKK“ ist eine Kooperation mit KOMPAKT, StadtRevue sowie c/o pop und wird gefördert von der Design Post und der Overstolzengesellschaft.

 

 

 

Quelle: Stadt Köln, Archivbild

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