Bessere Lebensbedingungen für Bewohner des „Kölnberg“

Bessere Lebensbedingungen für Bewohner des „Kölnberg“

Stadt und Caritas entwickeln gemeinsam mit den Menschen vor Ort Hilfsangebote

Die Stadt Köln und der Caritasverband haben Anfang November 2019 ein Projekt mit dem Titel „Port Kölnberg – Veedelslotse“ gestartet, das die Lebensverbesserung der Bewohnerinnen und Bewohner der Siedlung „Am Kölnberg“ in Meschenich verbessern will. Gemeinsam mit den unterschiedlichen Gruppen von Bewohnerinnen und Bewohnern werden Fachkräfte Hilfsangebote entwickeln. Diese können aufsuchenden Charakter haben oder darin bestehen, dass Beratungsstellen, Dienststellen der Stadtverwaltung und Arbeitsverwaltung, der Energieversorger sowie der Wohnungsunternehmen vor Ort angesiedelt werden. Des Weiteren hat das neue Projekt zum Ziel, die nachbarschaftlichen Netzwerke zu stärken, die innerhalb der Bevölkerungsgruppen und zwischen den Bevölkerungsgruppen vorhanden sind.

Der überwiegende Teil der mehr als 4.000 Bewohnerinnen und Bewohner der Großwohnanlage „Am Kölnberg“ hat Migrationshintergrund und ist von Armut betroffen oder lebt an der Armutsgrenze. In den letzten Jahren sind vermehrt Menschen aus dem Nahen Osten und aus Südosteuropa, besonders aus Rumänien und Bulgarien, zugezogen. Der Caritasverband für die Stadt Köln e.V., der das Konzept entwickelt hat, ist seit vielen Jahren in unterschiedlichen Bereichen sozialer Arbeit im Stadtteil Meschenich tätig. Neben der Trägerschaft für die Sozialraumkoordination in Rondorf und Meschenich, an die das Projekt angebunden ist, hält der Verband ein großes Spektrum verschiedener Bildungs- und Beratungsangebote im Stadtteil vor.

Eine wissenschaftliche Begleitung des Projekts „Port Kölnberg – Veedelslotse“ erfolgt durch die Hochschule Düsseldorf. Diese wird die erkennbaren Zusammenhänge und Bedarfe des Stadtteils wissenschaftlich auswerten und darstellen, so dass sich Ergebnisse für die zukünftige Gestaltung wirksamer Angebotsstrukturen ergeben.

 

 

 

Quelle: Stadt Köln, Bildrechte: KNJ/Martina Uckermann (Archiv)

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