Cyber-Mobbing hat viele Gesichter

– Jede vierte Familie kennt Opfer im persönlichen Umfeld

– Am häufigsten wird über soziale Netzwerke gemobbt

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Vom Beleidigen und Beschimpfen über die bewusste Bloßstellung etwa durch peinliche Fotos bis hin zur Androhung von Gewalt mit fließenden Übergangen – Cyber-Mobbing hat viele Gesichter. Besonders perfide: Die vermeintliche Anonymität des Netzes begünstigt Angriffe. Und was einmal im Netz ist, kann sich rasend schnell weiterverbreiten.

 

Dass viele Eltern daher in Sorge sind, ist kein Wunder. 44 Prozent der Eltern von 10- bis 20-jährigen Kindern und jungen Erwachsenen fürchten sich davor, dass sie selbst oder ihre Kinder Opfer von Cyber-Mobbing werden könnten. Laut einer repräsentativen Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Computerhilfe der Deutschen Telekom sind es bei Eltern unter 40 Jahren sogar 56 Prozent. Die Meinungsforscher befragten zu diesem Thema 1.000 Mütter und Väter in ganz Deutschland.

 

Cyber-Mobbing findet vor allem in sozialen Netzwerken statt

Ein Viertel der befragten Eltern kennt Personen im Freundes- oder Bekanntenkreis, die schon einmal Opfer von Cyber-Mobbing geworden sind. Und in sieben Prozent der Familien war sogar das eigene Kind betroffen. Cyber-Mobbing findet dabei vor allem in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Instagram statt, berichten 72 Prozent der Eltern, die ein Mobbing-Opfer kennen. Aber auch über Messenger-Dienste wie WhatsApp wird häufig gemobbt, bestätigen 32 Prozent der Befragten. Beruhigend ist, dass sich die meisten der Betroffenen gegen die Attacken aus dem Netz wehren: 85 Prozent haben auf die Mobbing-Vorfälle reagiert. Vier von zehn Betroffenen haben die Schule oder den Arbeitgeber informiert. Etwa ein Drittel hat mit dem oder den Tätern bzw. deren Eltern Kontakt aufgenommen. Ebenfalls etwa ein Drittel – vor allem ältere Eltern – hat Strafanzeige gestellt. Aber: Gut jeder siebte Betroffene hat nichts unternommen.

 

Zuverlässigen Schutz gibt es von der Computerhilfe Plus der Telekom

Rund ein Drittel der Cyber-Mobbing-Opfer (31 Prozent) haben laut der Befragten nirgendwo Hilfe gefunden. Das deutet darauf hin, dass viele Eltern ratlos sind, wie sie bei Angriffen aus dem Netz reagieren sollen oder was sie bereits im Vorfeld tun können. “Eltern sollten ihre Kinder frühzeitig für die Gefahren im Internet sensibilisieren.”, rät Celina Kranich, Expertin bei der Computerhilfe Plus der Deutschen Telekom. “Entscheidend ist dabei, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen und Interesse zu zeigen – auch an den digitalen Gewohnheiten. Dann lassen es Kinder eher zu, dass man zum Beispiel gemeinsam die Privatsphäre-Einstellungen bei Facebook & Co überprüft und anpasst. Und sie sind auch offener gegenüber gut gemeinten Ratschlägen.”

 

Die Computerhilfe Plus bietet seit Kurzem unter der Service-Nummer 0800 330 1473 zuverlässigen Schutz. Eltern und Kinder erhalten hier präventive Tipps und Anleitungen zum sicheren Umgang mit Daten in sozialen Netzwerken und Messenger-Diensten. So schieben sie Mobbing im Internet effektiv den Riegel vor. Wenn der Ernstfall dann doch eintrifft, sorgen die Telekom-Experten dafür, dass Beleidigungen, üble Nachrede oder andere rufschädigende Inhalte im Internet schnell gelöscht werden.

 

Dafür werden beispielsweise die richtigen Ansprechpartner und Kontakte recherchiert, die Vermittlung zwischen den Konfliktparteien ins Rollen gebracht, Gegendarstellungen verfasst und alle relevanten Kanäle beobachtet. Die Leistungen werden dabei individuell auf jeden Schadensfall abgestimmt. Weitere Informationen rund um das Angebot Computerhilfe Plus unter www.telekom.de/computerhilfe-plus.

 

Weitere Ergebnisse und Informationen unter www.telekom.com/sicherheit. Ergänzende Tipps zum Leben in der digitalen Welt gibt es auch unter www.sicherdigital.de.

 

 

 

Text- und Bildquelle: Computerhilfe der Telekom, Bildrechte/Fotograf: Computerhilfe der Telekom/Deutsche Telekom AG, Bildquelle/Teaser: KNJ/Archiv

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