Das jüdische Leben in Köln – TV-Beitrag am Sonntag, 21. Februar 2021

Das jüdische Leben in Köln – TV-Beitrag am Sonntag, 21. Februar 2021

Übertragung „1.700 Jahre – Festakt zum jüdischen Leben in Deutschland“

In einem TV-Beitrag zur Auftaktveranstaltung „1700 Jahre – Festakt zum jüdischen Leben in Deutschland“ stellt Oberbürgermeisterin Henriette Reker das jüdische Köln vor. Der Beitrag wird im Rahmen des Festaktes in der Kölner Synagoge am Sonntag, 21. Februar 2021, von 16.30 bis 17.30 Uhr in „Das Erste“ (ARD) und „Deutsche Welle TV“ übertragen. Der Verein „321-2021: 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“ organisiert den Festakt.

„Der früheste Nachweis jüdischen Lebens in Deutschland ist für Köln verbrieft. Ich hätte mir daher sehr gewünscht, hier in Köln die zentrale Jubiläumsveranstaltung auszurichten. Mit einem Fernsehformat hat der Verein ‚1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland‘ eine wunderbare Alternative entwickelt und macht das Jubiläum auf diese Weise bekannt“, sagt Oberbürgermeisterin Henriette Reker. „Dass Köln dabei mit einem Beitrag zum jüdischen Leben vertreten ist, freut mich sehr. Damit zeigen wir, dass Jüdinnen und Juden seit Jahrhunderten zur Vielfalt Kölns fest dazugehören.“

Die Oberbürgermeisterin berichtet im Beitrag von ihren persönlichen Verbindungen zum jüdischen Leben in Köln. Zudem blickt sie auf das Jahr 321 zurück, als Kaiser Konstantin einer Bitte der Kölner nachkam, Juden in den Stadtrat zu berufen. Das kaiserliche Edikt von 321 gilt als ältester Nachweis jüdischen Lebens nördlich der Alpen, wodurch Köln in der jüdischen Geschichte Deutschlands eine herausragende Rolle zufällt. Gezeigt werden die Ausgrabungen und Animationen des künftigen „MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln“ sowie Aufnahmen aus dem Historischen Rathaus.

„In Köln wird sichtbar, dass hierzulande nicht nur seit mindestens 1700 Jahren Jüdinnen und Juden leben, sondern dass das Judentum konstitutiv für Deutschland war und ist“, ergänzt Sylvia Löhrmann, die Generalsekretärin des Vereins 321. Der TV-Beitrag zeigt neben historischen Aspekten auch Facetten des jüdischen Lebens im gegenwärtigen Köln, darunter die „Schalömchen Köln!“-Straßenbahn, den Karnevalsverein „Kölsche Kippa Köpp“ mit seinem Vorsitzenden Aaron Knappstein und die seit über 40 Jahren bestehende Städtepartnerschaft mit Tel Aviv.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Stadt Köln, Archivbild/Pexel

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Sie erklären sich mit der Speicherung und Veröffentlichung der eingegebenen Daten bis zur vollständigen Löschung des Kommentars einverstanden. Der verfasste Kommentar erscheint nicht sofort, sondern erst nach Prüfung und Freigabe durch einen Administrator. Die Einwilligung kann jederzeit z. B. formlos per E-Mail widerrufen werden. Kontakt & Details siehe Datenschutzerklärung

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu. Datenschutzerklärung