Der Fernsehfilm der Woche: Der gute Bulle – Friss oder stirb, mit Armin Rohde

Der Fernsehfilm der Woche: Der gute Bulle – Friss oder stirb, mit Armin Rohde

Berlin wird mit Drogen überschwemmt. Alles ist zu haben, überall, zu jeder Zeit. Die Polizei ist mehr oder weniger hilflos bei dem Versuch, den Drogenhandel in der Stadt einzudämmen. 150 Drogentote im Jahr, Tendenz steigend. Und da es um viel Geld geht, ist es auch brutal. Wenn dann plötzlich Tote gefunden werden, die keine Nadel im Arm oder einen Drogencocktail im Blut, stattdessen aber eine Kugel im Kopf haben, dann muss die Polizei durchgreifen.

Berlin, Neukölln. Im Morgengrauen betreten Axel Gondorf und Hassan Moussa einen Sozialblock, um einem zugedröhnten Straßendealer einen Besuch abzustatten. Der hat aber scheinbar keine Angst vor den beiden Schlägern, im Gegenteil: Er sagt ihnen, dass er Polizist, ein verdeckter Ermittler, sei. Ein großer Fehler. Moussa verliert die Nerven, zieht plötzlich eine Pistole und erschießt ihn.

Da es bereits der dritte verdeckte Ermittler im Drogendezernat ist, der innerhalb kurzer Zeit getötet wurde, ist die Sache besonders brisant und LKA Chef Simon Kowalski setzt seinen besten Mann auf den Job: Fredo Schulz einen ausgebufften, sechzigjährigen Polizeirat am Ende seiner Karriere. Der “gute Bulle” mit Ecken und Kanten, Witwer, Ex-Alkoholiker, mit viel Insiderwissen und besten Kontakten.

Kowalski erklärt Schulz die Situation und damit ist klar, dass sie in den eigenen Reihen ein Leck haben müssen – einen korrupten Beamten mitten im Drogendezernat. Dabei kennt bei der Polizei jeder jeden, man muss einander vertrauen können. Die einzige Chance, die sie haben, ist es, einen verdeckten Ermittler von außerhalb einzuschleusen. Und so wenden sich Schulz und sein Team an Drogendealerin Dakota. Sie kennt sich bestens in der Szene aus und soll den Spitzel spielen. Zurzeit sitzt sie aber noch im Frauenknast und ist zudem wenig begeistert von der Idee. Vor die Wahl gestellt, ihre kleine Tochter sehen zu können oder nicht, lässt sie sich auf den Deal ein. Schnell wird klar, dass es ein sehr riskantes Unterfangen wird, Kindsvater Pablo  ist drogensüchtig und sie wird auf Moussa angesetzt – und der ist gefährlich, wie jeder weiß.

 

Ab Montag, 25. Mai 2020, 20.15 Uhr im ZDF

 

 

 

 

 

 

Text – und Bildquelle: ZDF, Fotocredit: Nik Konietzny,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Sie erklären sich mit der Speicherung und Veröffentlichung der eingegebenen Daten bis zur vollständigen Löschung des Kommentars einverstanden. Der verfasste Kommentar erscheint nicht sofort, sondern erst nach Prüfung und Freigabe durch einen Administrator. Die Einwilligung kann jederzeit z. B. formlos per E-Mail widerrufen werden. Kontakt & Details siehe Datenschutzerklärung

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu. Datenschutzerklärung