In der Kita kommen Kinder verstärkt mit Erregern in Kontakt. Wie Eltern den Infekten vorbeugen können

Die Zusage für den Kitaplatz ist da? Dann dürfen sich Eltern auch übers inklusive Schnupfennasen-Abo freuen. Wie die Studie „LöwenKIDS“ ermittelt hat, macht ein Kind in seinen ersten beiden Lebensjahren rund 13 Infekte durch. Davon tauchen die meisten Atemwegsinfekte in der ersten Hälfte des zweiten Lebensjahres auf, wenn die Kinder in die Kita und damit verstärkt in Kontakt mit Erregern kommen. Eltern können regelmäßige Erkältungen bei ihren Kindern zwar nicht vermeiden. Doch können sie gemeinsam ein gutes Immunsystem aufbauen und sie so gut wie möglich vor Erregern schützen. „An der frischen Luft sein, genügend schlafen, Stress vermeiden“, empfiehlt die Epidemiologin Dr. Cornelia Gottschick von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Mehr Händewaschen, weniger Heizungsluft

Händewaschen als ein Alltagsritual in der Familie trägt ebenso dazu bei, Erreger fern zu halten. Beim Heimkommen, nach der Toilette oder dem Naseputzen und vor dem Essen sollte der Gang zum Waschbecken selbstverständlich sein. Um die Kinder dazu zu motivieren, helfen auch gut duftende Glitzerseifen und Geschichten über Dreckmonster.

Achtung vor Heizungsluft: Sie trocknet die Schleimhäute aus und macht sie weniger widerstandsfähig gegen Erreger. Deshalb: regelmäßig kurz durchlüften, ein feuchtes Handtuch im Zimmer aufhängen oder ein Schüsselchen mit Wasser auf die Heizung stellen. Das feuchtet die Luft und damit die Schleimhäute an.

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: „Baby und Familie“, Archivbild/Pexels