Wohntrend: Mit Fototapeten und Wandtattoos werden selbstbewusst starke optische Akzente gesetzt.

So finden Sie das passende Motiv und was Sie sonst noch beachten müssen:

Lange Zeit fand man Fototapete nur noch verstaubt in den Ecken von Baumärkten. In Vereinsheimen verblichen sie an den Wänden. Doch seit einiger Zeit sind Fototapeten wieder im Trend. Interior-Designer, Wohnzeitschriften, Wohn- und Einrichtungsblogger setzen auf Wandtattoos und Fototapeten. Kein Wunder, ein Anbieter wie Photowall (https://www.photowall.de/tapeten/stadte-orte) bietet eine enorme Motivauswahl, die kaum Wünsche offen lässt oder setzt eigene Fotos individuell um. Das ist nicht teuer. Ab 31 Euro pro Quadratmeter werden Fototapeten kalkuliert.

Wandtattoos und Fototapeten sind im Interiordesign zu wahren Alleskönnern geworden. Besonders dann, wenn Räume ein ganz eigenes individuelles Gesicht bekommen sollen und man nicht gleich alle Möbel neu anschaffen möchte. Ob in der Wohnung –  vom Wohnzimmer über das Kinderzimmer bis hin zur Küche oder im Objektbereich: In der Gastronomie, in Warteräumen von Praxen oder Büros. Es kommt immer auf den Ort und die Wahl des Motives an.

In den letzten Jahren geht der Trend weg von der weißen Raufasertapete und hin zur modernen Fototapete. Einem Raum kann man auf zwei Wegen ein neues frisches Gesicht geben. Der erste Weg ist teurere, neue Möbel, Vorhänge und Leuchten werden angeschafft. Preiswerte geht es, wenn man die Möbel selbst baut. Doch, je nach Raumgröße und Qualitätsniveau der Möbel kommen schnell hohe vierstellige Eurosummen zusammen. Dazu kommt ein hoher Zeitaufwand für die Zusammenstellung, die Auswahl und den Kauf bzw. Bau der Möbel.

Frische Räume mit Fototapeten

Viel schneller und vor allen Dingen sehr viel preiswerter schafft und verändert man Raumeindrücke oder frischt das Interior mit einer Fototapete auf. Wenn der Untergrund in Ordnung ist, dann ist heute eine Wand schnell tapeziert. Bei entsprechender Vorbereitung machen das Maler in ein paar Stunden. Als Heimwerker sollte man sich ruhig etwas mehr Zeit, da man meist nicht so viel Routine hat, nehmen. Die Auswahl einer Tapete sollte sich neben den Kriterien Geschmack, über den man bekanntlich streiten kann, und Preis, der ist immer eine Frage des realistischen Budgets, auch nach dem Kriterium Gestaltungsort richten. Denn eine Küche ist etwas anderes als ein Wartezimmer und ein Kinderzimmer hat wenig mit einem Besprechungsraum gemein.

Tipp eins: Zeit nehmen

Spontanität ist nie falsch. Aber, wenn Sie renovieren und umgestalten wollen, dann nehmen Sie sich Zeit für die Ideenfindung und Planung. Eine Wand neu zu streichen geht vergleichsweise sehr schnell und kann genauso einfach korrigiert werden. Das passende Motiv für eine Fototapete zu finden sollte gut überlegt werden. Außerdem, die Auswahl ist riesig!

Tipp zwei: Immer an die Wirkung denken

Wie schon gesagt, der persönliche Geschmack ist entscheidend. Auch, wenn öffentliche oder halböffentliche Räume dekoriert werden. Nur dann muss man immer auf die Benutzergruppen und ihre durchaus speziellen Sehgewohnheiten Rücksicht nehmen. Wenn Sie begeisterter Motorradfahrer und Hardrocker sind, dann würde Sie den Warteraum eines Kinderarztes oder eine Kita nicht mit Heavy Metall, Las Vegas bei Nacht oder einem Easy Rider Motiv bestimmt nicht schmücken, oder? Auf der anderen Seite gilt es optische Belanglosigkeiten zu vermeiden. Bilder, die man schon tausendmal gesehen hat. In einem Warteraum sind durchaus kleinflächige Motive, auf denen es wie bei einem Wimmelbild viel zu entdecken gilt, interessante Lösungen.

Ob farbige Motive oder Streichzeichnungen gewählt werden, die Wand- und Raumgröße sollten harmonieren. Grundsätzlich gilt, kleine Räume können von großflächigen, dunklen und Unruhe verbreitenden Motiven optisch erdrückt werden. Da sollte man vorsichtig sein. Allerdings, wer geschickt ein Motiv wählt, kann kleine Räume optisch größer machen. Ein beliebter und immer wieder verblüffend gut arbeitender Trick ist das geöffnete Fenster mit Landschaftsblick als Motiv für eine Fototapete. So wird die Illusion von Weite erzeugt. Schon im Barock oder Rokoko haben die Architekten damit beeindruckende Effekte erzielt.Ein einfacher Weg ist es, sich Inspirationen und Anregungen auf Fotoseiten wie Pinterest zu holen.

Tipp drei: Die Motivgröße festlegen

Bei der Bestimmung der Motivgröße schleichen sich schnell ärgerliche Fehler ein. Doch, sie sind ganz einfach vermeidbar. Aus diesem Grund ist es ganz wichtig, die Wände zentimetergenau (Höhe und Breite) zu vermessen. Sie sollten die Messung mindestens zweimal mit einem Lasermessgerät oder einem Zollstock bzw. Maßband vornehmen. Weiterhin ist zu beachten: Soll die Fototapete eine ganze Wand abdecken. Oder möchte man nur auf der Wand einen Akzent setzen? Stehen Möbel an oder vor der Wand? Wie könnte das Motiv im Kontext mit den Möbeln wirken?

Tipp vier: Nicht warten, sondern starten und keine Angst!

Sie wollen umdekorieren und neu tapezieren? Dann fangen Sie heute mit der Planung an und setzen Sie sich auch einen Endtermin! Wenn Sie nicht die berühmten zwei linken Hände haben, dann ist das Tapezieren einer Fototapete keine Raketenwissenschaft. Die Anbieter geben eine genaue Anweisung wie eine Fototapete tapeziert wird. Wenn Sie sich daran halten, kann wenig schief gehen. Vor allem nicht irgendeinen Kleister aus der Bastelkiste nehmen. Grundsätzlich gilt beim Tapezieren immer: Je besser und sauberer der Untergrund vorbereitet wird, desto besser fallen die Arbeitsergebnisse aus. Deshalb sollte die alte Tapete vollständig und sauber entfernt werden. Risse unbedingt mit Reparaturspachtelmasse ausbessern und genügend lange durchtrocknen lassen. Unebenheiten der Wand werden ausgeglichen und angepasst. Für diese Arbeiten sollten Sie sich Zeit nehmen und sie am besten am Tag davor bereits erledigt haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: News Factory, Archivbild/Pexel