Sicher, der Gang durchs Möbelhaus kann viel Spaß machen. Der allseits bekannte Schwedenkonzern IKEA beispielsweise lockt Tag für Tag Abermillionen Besucher in seine Filialen. Und dies weltweit! Wie der Erfolg solcher Einrichtungshäuser zu erklären ist, darüber lässt sich natürlich streiten, doch dass insbesondere viele junge Menschen an den Offerten dieser „großen Fische“ der Einrichtungsbranche Gefallen finden, ist nicht zu leugnen. Zudem fallen die Erklärungen für diesen Beliebtheitsgrad recht hoch und vielseitig aus. Das Modemagazin „Schöner Wohnen“ beispielsweise berichtete schon vor Jahren in einem Artikel über das Erfolgsrezept von IKEA & Co., wobei Einrichtungshäuser wie Markmann, Bauhaus und Ostermann im Vergleich zu dem Spitzenreiter aus dem hohen Norden weitaus weniger Zulauf erfahren. Doch wie dem auch sei: Neben einer grundsätzlich breiten Produktauswahl scheint es vor allem der Preis zu sein, der zum Shoppen – und Sparen – bei IKEA einlädt. Dabei hat der Global Player längst nicht mehr mit seinem früheren Billigimage zu kämpfen, denn die Qualität hat hier mittlerweile ein ganz anderes Niveau erreicht. Das zweite wichtige Kaufargument stellt das Wirken weltberühmter Designerstars wie Verner Panton oder Poul Henningsen dar. Zwar wirbt IKEA nicht explizit mit den klugen Köpfen, doch der Stil solcher Persönlichkeiten ist für jeden Inneneinrichtungsprofi unübersehbar. Folglich müssen Tische, Schränke und Regale von IKEA auch nicht mehr fürchten, als 08/15-Modelle gebrandmarkt beziehungsweise vorverurteilt zu werden. Zu guter Letzt könnte noch die Mischung aus „Selbstaufbau“ und „Konzeptvorgabe“ überzeugen, denn wer bei IKEA kauft, kauft sowohl ein vorgegebenes Modekonzept als auch ein Stück Eigenbau. So kommen nicht nur gelernte Handwerker, sondern auch absolute Grünschnäbel mit den Bauanleitungen sowie dem mitgelieferten Aufbauequipment zurecht!

Mehr Innovation dank Holzkauf

Das Hämmern, Schrauben und Bohren mag nicht jedermanns Geschmack sein, doch die Genugtuung, ein eigenes Möbelstück erschaffen zu haben, kann durchaus befriedigen. Für Handwerker stellt der Aufbau von Billyregal & Co. selbstverständlich keine Herausforderung dar und ist auch bei Weitem nicht mit einem eigens designten sowie gezimmerten Möbelstück zu vergleichen. Das haben auch einige Onlinehändler erkannt und bieten nun deutschlandweit die Möglichkeit, sich mit jeglichem Material, angefangen vom Parkettboden über den Terrassenbeschlag bis hin zur Werkplatte einzudecken – ganz einfach per Mausklick! Im Mittelpunkt steht dabei der Handel mit Holz, wobei viele dieser Möbelprofis auch vorgeschnittene beziehungsweise vorgesägte Produkte anbieten. Zudem wird dem Kunden echtes Expertenwissen an die Hand gelegt, sodass zum Beispiel selbst Laminat auf Fußbodenheizungen ohne fremde Hilfe verlegt werden kann! Wer sich dann noch die Preise vor Augen führt, wird schnell vom hiesigen IKEA-Imperium Abstand nehmen wollen. Zumal die Zusatzleistungen wie für den Versand von Holz mitunter wesentlich kulanter als die von Möbeln ausfallen! Apropos Versand: Wer nicht auf den Onlinehandel setzt, sondern lieber regionale Produkte fördert, kann dies selbstverständlich ebenfalls tun. Köln gilt nämlich als ein regelrechter Geheimtipp unter allen Möbelliebhabern! Mit Koelnmöbel beispielsweise ist bereits seit Jahren ein absoluter Experte und Klassiker auf dem Feld der individuellen Inneneinrichtung tätig und beglückt nicht nur echte kölsche Jungs, sondern auch Möbelinteressierte aus fernen Regionen. Ausgefallene Konzepte und hohe Qualitäten gehören zum Standard; Stangenware und Standardlook sucht man hier vergebens.

 

 

Quelle: Media World, Archivbild