Herzenswunsch erfüllt: Olivia Jones macht Schule
Olivia Jones bei der Lesung ihres Kinderbuchs "Keine Angst in Andersrum" / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/80916 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/SCOOPCOM!/www.Olivia-jones.de"

Herzenswunsch erfüllt: Olivia Jones macht Schule

Bundesweites Projekt sendet Mitglieder der Olivia Jones Familie als Toleranzbotschafter an Schulen und Kitas

Für Olivia Jones sind Toleranz und Vielfalt Ehrensache. Zum 50. Jubiläumsjahr hat sich Deutschlands bekannteste Drag Queen mit ihrer bunten Künstlerfamilie einen Herzenswunsch erfüllt: Mit Vorträgen und Lesungen an Schulen und in Kitas machen sie sich inzwischen deutschlandweit für ein tolerantes und offenes Miteinander stark.

Die Idee hinter dem Projekt ist nicht neu: Bereits 2015 veröffentlichte Olivia Jones ihr vielbeachtetes Kinderbuch “Kein Angst in Andersrum”, das Kindern auf humorvolle Art Respekt und Toleranz beibringt. Denn, so Olivia, “Intoleranz und Homophobie sind Erziehungssache. Niemand kommt engstirnig und voreingenommen auf die Welt. Wir müssen unseren Kindern beibringen, tolerant zu sein und Menschen nicht auszugrenzen, nur weil sie anders sind oder anders empfinden als wir.”

Das Ministerium für Gleichstellung in Sachsen-Anhalt lobte das Buch als “altersgerechten Zugang zum Thema Ausgrenzung und Toleranz”. Seit Veröffentlichung gab es viele Zuschriften von LehrerInnen und ErzieherInnen: “Lob und Hilferufe aus der ganzen Republik. Erst war ich überrascht, aber dann war das für mich ein echtes Aha-Erlebnis: Wir müssen mehr tun. Denn Toleranz ist etwas, das immer neu definiert, erkämpft und verteidigt werden muss.”

Mit dem Projekt “Olivia macht Schule” macht die Olivia Jones Familie nun den nächsten Schritt, geht mit Vorträgen an Schulen, unterstützt Projekttage und spricht vor Bildungsträgern und Pädagogen. “Paradiesvögel wie wir an Schulen oder in Kindergärten klingt vielleicht erstmal komisch”, sagt Olivia, “aber wir haben nicht nur Erfahrung mit Mobbing, Ausgrenzung und Emanzipation, sondern auch im Umgang mit schwierigem Publikum. Wir sind alle nicht auf den Mund gefallen. Wenn da ein Mobber oder Homophober die Klappe zu weit aufreißt, kann man denjenigen schnell in die Schranken weisen und anderen dadurch Mut machen. Das ist wichtig. Gegen den Strom zu schwimmen kostet Kraft. Auch ich musste früh lernen, Shitstorms als Rückenwind zu nutzen.”

Aushängeschild des Projekts ist Henrik Schmidt, besser bekannt als Veuve Noire. Die offizielle “Familienbotschafterin” der Olivia Jones Familie wurde vom NDR schon als “spitzeste Zunge der Großen Freiheit bezeichnet”. Aus eigener Erfahrung weiß sie, wie schwierig es gerade für junge Menschen ist nicht “der Norm” zu entsprechen: “Wir denken immer noch viel zu viel in Schubladen. Wer in keine Schublade passt, bekommt das auch zu spüren. Und wenn du als junger Mensch immer wieder zu verstehen bekommst, dass mit dir etwas nicht stimmt, dann glaubst du das irgendwann auch selbst.”

Um Betroffenen den Rücken zu stärken und ein offenes und tolerantes Schulklima zu schaffen, führt Veuve daher nicht nur Schulklassen auf Spuren von 400 Jahren Toleranz, Respekt und Vielfalt durch St. Pauli, sondern folgt auch den Hilferufen von Schulen und Initiativen. Auf Einladung der Stadt Wolfsburg sprach sie vor 250 Schülerinnen und Schülern des Theodor-Heuss-Gymnasiums, was einen nachhaltigen Eindruck hinterließ: “Sie hat es geschafft Impulse zu Toleranz, Respekt und Mitmenschlichkeit zu setzen, um die Schülerinnen und Schüler ins Nachdenken über die eigene Haltung zu bringen” bedankte sich THG-Sozialarbeiterin Claudia Krebs. “Der Vortrag hat Schülern und Lehrern gut getan. Wir würden uns wünschen, dass das Thema viel öfter so offen an Schulen diskutiert wird.”

Aktuell ist Veuve u. a. in Hamm zur Auftaktveranstaltung einer Bildungswoche sowie für eine “Keine Angst in Andersrum”-Lesung in einer KiTa in Kerpen, danach in Olivias Geburtsort Springe auf Einladung des evangelischen Kreisjugendkonvents. Auch Schulleitungen, Lehrer und Bildungsträger klärt die Olivia Jones Familie auf. Olivia sprach beim Deutschen Ausbildungsleiterkongress in Düsseldorf, Veuve beim “Deutschen Schulleiterkongress” und dem “Schöneberger Forum” des DGB. 2020 wird sie mit Olivia bei den “Deutschen KiTaleiter-Kongressen” vertreten sein.

“Olivia hat viel für Toleranz und Vielfalt gekämpft und auf St. Pauli ein Nest geschaffen, in dem Paradiesvögel eine Heimat und sich selbst finden können. Nach so einem Ort habe ich lange gesucht. Und was ich erlebt habe, möchte ich gerne weitergeben, damit andere es mal leichter haben”, erklärt Veuve ihre Motivation.

Die Angebote richten sich an Schulen, Gruppen, Vereine und Initiativen. Interessierte können ihre Anfrage an engagement@olivia-jones.de richten.

 

 

 

 

 

 

Quelle: SCOOPCOM!, Bildrechte: www.Olivia-jones.de

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