Im Interview outen sich Matthias Brandt und Anke Engelke als Silvestermuffel. „Ritualisiertes Feiern ist mir eher fremd. Wahrscheinlich gehe ich an Silvester um zehn Uhr abends ins Bett. Das ist so ziemlich der einzige Tag im Jahr, an dem ich das tue“, sagt Schauspieler Brandt, der zum Jahreswechsel gemeinsam mit Engelke im Silvesterfilm „Kurzschluss“ in der ARD zu sehen sein wird. „Mir ist dieses Bilanzieren nach Datum fremd, das fand ich immer doof. An Silvester sind die Leute oft so außer sich. Sie kriegen sich in die Wolle und denken, dieses kalendarische Ereignis müsste sie zu einer Lebenskonsequenz führen.“

Anke Engelke unternahm mehrere Versuche, ausgelassen Silvester zu feiern. „Aber es ist einfach nichts für mich“, sagt die Entertainerin. Sie sei keine FeierElse und finde als Kölnerin sogar Karneval bescheuert. „Zur Not gehe ich an Silvester mit, setze mir einen Hut auf, freue mich, dass sich die anderen freuen. Aber wenn ich mich um halb zehn verabschiede, soll sich bitte niemand wundern.“

Im STERN-Interview brechen beide eine Lanze für die derzeit oft gescholtene Deutsche Bahn. „Es geht wirklich drunter und drüber bei der Bahn. Aber ich ärgere mich einfach nicht.“ Derzeit reise sie mit dem Zug oft zum Drehen nach Polen, manchmal 14 Stunden pro Strecke. „Für einen grundentspannten Menschen wie mich gibt es nichts Schöneres, als im Zug zu entschleunigen. Zu schlafen, Text zu lernen, etwas anzuhören oder einfach dazusitzen und stumpf vor mich hin zu glotzen.“ Matthias Brandt ergänzt: „Fliegen ist viel schlimmer. Ich fliege nur noch selten in Deutschland. Mein letzter Flug ging von Saarbrücken nach Berlin. Die Fahrt vom Berliner Flughafen zu mir nach Hause dauerte länger als der Flug.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Stern, Fotocredit: Matthias Brandt/Instagram