Influenza-Zahlen in Köln steigen weiter an

Influenza-Zahlen in Köln steigen weiter an

Gesundheitsamt registriert bislang 1.002 Fälle in Köln 

Seit Anfang des Jahres steigen in Köln die gemeldeten Influenza-Verdachtsfälle (echte Grippe) deutlich an. Seit Anfang Oktober 2019 wurden bis zum 25. Februar 2020 1.002 Nachweise von Influenza in Köln registriert, davon 150 in der vergangenen Woche. Dies deckt sich mit dem deutschlandweiten Trend. Nach Angaben des Robert Koch Instituts (RKI) sei die Influenza-Saison mit der zweiten Kalenderwoche gestartet. Zum Vergleich: In der Grippe-Saison 2018/2019 (1. Oktober 2018 bis 30. September 2019) wurden in Köln insgesamt 1.767 Fälle in Köln registriert, in der Saison 2017/2018 waren es 3.119  Fälle.

Besonders für ältere Menschen, chronisch Kranke, Schwangere, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sowie alle, die viel mit Menschen zu tun haben, empfiehlt sich eine Grippeimpfung. Eine Impfung gegen die Grippe ist bis etwa Mitte Februar sinnvoll. Um im privaten Bereich eine Weiterverbreitung zu verhindern, sollten beim Husten und Niesen der Mund und die Nase mit der Ellenbeuge bedeckt werden. Es sollten Papiertaschentücher verwendet werden, die nach einmaligem Gebrauch sofort entsorgt werden. Regelmäßiges Händewaschen senkt das Risiko der Weiterverbreitung. Regelmäßiges Händewaschen schützt auch bisher gesunde Personen vor einer Ansteckung.

Die Grippe äußert sich in der Regel durch ein plötzlich beginnendes Krankheitsgefühl, hohes Fieber, Husten, Muskel-, Glieder- und Kopfschmerzen. Sie kann zur akuten Verschlechterung chronischer Erkrankungen führen und es kann zu Komplikationen wie zum Beispiel Lungenentzündung oder Herzmuskelentzündung kommen, deren Spätfolgen tödlich sein können. Ungeschützte Personen können sich sehr leicht anstecken, da die Grippe bereits während der Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch ansteckend ist. Die Übertragung erfolgt über Tröpfchen, zum Beispiel durch Sprechen, Husten oder Niesen, aber auch über die Hände, zum Beispiel durch Händeschütteln, durch Hand-Mund-und Hand-Nase-Kontakt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Stadt Köln, Bildquelle: KNJ/Martina Uckermann

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